Ferndolmetschen über Skype – Eine praktikable Lösung im medizinischen Bereich?

"Remote Interpreting via Skype"Neue Technologien spielen in der Dolmetschpraxis eine immer größere Rolle. Christina Korak hat in einer als Buch veröffentlichten wissenschaftlichen Studie die Grenzen und Möglichkeiten untersucht, die sich für den Einsatz von VoIP-Software beim Dolmetschen im medizinischen Bereich ergeben.

Ein empirischer Teil zum Dolmetschen über Skype bietet die Grundlagen, methodologisch reflektiert die Praxis-Daten für die Theoriebildung zu verwerten. Dazu gehören auch Fragen nach den technischen Störfaktoren und den Bewertungen/Evaluierungen der Nutzer.

Diese führen u. a. zu Aspekten wie den Entfremdungs- gefühlen und den Unterschieden zum Dolmetschen direkt vor Ort. Aus den Analysen ergeben sich nutzbringende Empfehlungen für zukünftiges Dolmetschen über Skype.

Christina Korak (*1985) ist Doktorandin am Institut für Theoretische und Angewandte Translations- wissenschaft der Universität Graz und arbeitet als freiberufliche Dolmetscherin und Sprachtrainerin für die Sprachen Englisch und Spanisch.

Sie ist Verfasserin mehrerer Beiträge zum Remote Interpreting via Skype. An der Konferenz „Emerging Topics in Translation and Interpreting: Nuovi percorsi in traduzione e interpretazione“ an der Universität Triest (2010) nahm sie als Sprecherin teil.

Bibliografische Angaben

  • Christina Korak (2010): Remote Interpreting via Skype: Anwendungsmöglichkeiten von VoIP-Software im Bereich Community Interpreting – Communicate everywhere? Berlin: Frank & Timme. 202 Seiten, 24,80 Euro, ISBN: 978-3865963185.

[Text: Verlag Frank & Timme. Quelle: Frank & Timme. Bild: Frank & Timme.]

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