Kreis Höxter sucht ehrenamtliche Dolmetscher für kommunales Integrationszentrum

Kreis Höxter
Kreisdirektor Klaus Schumacher, Sandra Zengerling (Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums), Elif Bozkurt (Kommunales Integrationszentrum) und Dominic Gehle (Leiter der Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter) suchen Verstärkung für den Dolmetscherpool.

Rund 40 ehrenamtliche Dolmetscher engagieren sich im Dolmetscherpool des Kommunalen Integrations- zentrums des Kreises Höxter in Westfalen. Mit ihren Kenntnissen in Sprachen wie Türkisch, Arabisch, Englisch, Russisch, Französisch, Spanisch, Albanisch oder Serbisch, helfen sie Flüchtlingen oder neu zugewanderten Menschen bei ihrem Start in Deutschland.

„Für Menschen mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen ist sprachliche Unterstützung sehr wichtig, um ihnen eine Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Deshalb ist der Einsatz der ehrenamtlichen Übersetzer bei uns im Kreis Höxter so bedeutend“, erklärt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Gleichzeitig betont er aber auch: „Ihre Arbeit ist jedoch kein Ersatz für das Erlernen der deutschen Sprache. Sprache ist und bleibt der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration“.

Die ehrenamtlichen Dolmetscher begleiten die Migranten unter anderem bei Arztbesuchen oder wichtigen Behördengängen. Um die Qualität des Beratungsangebots sicherzustellen, arbeiten sie eng mit dem Team des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter zusammen. Deren Mitarbeiter beraten zum Beispiel Familien, um Kindern den bestmöglichen Einstieg in das deutsche Schulsystem zu ermöglichen. Zudem koordinieren sie die Schuleingangsuntersuchung. Als Sprach- und Kulturmittler leisten die Mitglieder des Dolmetscherpools dabei einen sehr wichtigen Beitrag.

Für Sandra Zengerling, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter, nehmen die ehrenamtlichen Übersetzer auch eine Vorbildfunktion wahr. „Viele der Mitglieder unseres Dolmetscherpools haben selbst einen Migrationshintergrund. Sie stellen ihre sprachlichen Fähigkeiten in den Dienst der Gesellschaft und werben so auch für ehrenamtliches Engagement“, so Zengerling.

Um das Angebot des Dolmetscherpools noch zu erweitern, sucht das Team des Kommunalen Integrationszentrums Verstärkung, etwa bei Sprachen wie Serbisch, Albanisch oder Arabisch. „Grundsätzlich ist aber jeder, der neben Deutsch noch eine weitere Sprache gut beherrscht und gerne Menschen helfen möchte, herzlich willkommen“, sagt Elif Bozkurt.

Nähere Informationen zum Engagement im ehrenamtlichen Dolmetscherpool gibt Elif Bozkurt vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter per E-Mail an ki@kreis-hoexter.de.

Kommunales Integrationszentrum (KI)

Das Kommunale Integrationszentrum für den Kreis Höxter hat am 1. September 2013 auf der Grundlage des Teilhabe- und Integrationsgesetzes des Landes NRW die Arbeit aufgenommen.

Das Ziel der Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums ist, die Bildung, Ausbildung und die Integration von Menschen mit Zuwanderungsbiografie im Kreis zu verbessern. Als Bestandteil der Abteilung „Bildung und Integration“ arbeitet das KI eng mit den Bildungseinrichtungen des Kreises zusammen.

Das Kommunale Integrationszentrum knüpft an die Arbeit des bisherigen Bildungsbüros an. Zum Team gehören sechs Mitarbeiter. Desweiteren liegt ein Schwerpunkt der Arbeit auf der Koordinierung und Vernetzung der vielfältigen Initiativen und Projekte von Kommunen und freien Trägern des Kreisgebietes im Bereich der Integration.

[Text: Kreis Höxter. Quelle: Pressemitteilung Kreis Höxter, 2015-07-09. Bild: Kreis Höxter.]

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