Juvenes Translatores: Emilia Heinrichs und Marlene Reiser beste Übersetzerinnen ins Deutsche

Marlene Reiser, Anna Lasinger
Marlene Reiser (links) und Anna Lasinger waren die besten österreichischen Vertreter im diesjährigen Übersetzungswettbewerb Juvenes Translatores. - Bild: CNiese / Akademisches Gymnasium Salzburg

Emilia Heinrichs vom Gymnasium Am Kothen in Wuppertal und Marlene Reiser vom Akademischen Gymnasium in Salzburg haben die besten deutschsprachigen Übersetzungen im Übersetzungswettbewerb JuvenesTranslatores abgeliefert. Für ihre Leistungen werden sie mit einer Reise nach Brüssel belohnt, wo sie zusammen mit den übrigen pro Land ausgewählten Sprachtalenten von EU-Kommissar Johannes Hahn empfangen und ausgezeichnet werden.

Das gab heute die Europäische Kommission bekannt, die das europaweite übersetzerische Kräftemessen bereits zum 13. Mal ausgerichtet hat. Die diesjährige Runde war dem Thema „Zukunft mitgestalten“ gewidmet und richtete sich wie immer an 17-Jährige Schülerinnen und Schüler aus allen Mitgliedsländern.

Österreichs beste Jungübersetzerin kommt aus Salzburg

In Österreich konnte sich Marlene Reiser gegen fast 80 Mitbewerber durchsetzen. Ihre Mitschülerin Anna Lasinger verpasste den Sieg nur knapp und erhält eine Auszeichnung für ihre sehr gute Leistung. Mit ihrer Übersetzung holt Marlene den ersten Platz bei „Juvenes Translatores“ erstmals nach Salzburg.

Martin Selmayr, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, freut sich mit der Gewinnerin: „Ich gratuliere der österreichischen Gewinnerin ganz herzlich zu ihrer ausgezeichneten Übersetzung. Sprachen öffnen Türen zu anderen Kulturen und Sichtweisen – in Europa und auf der ganzen Welt. Für die friedliche Zukunft Europas ist es unerlässlich, dass junge Menschen Sprachen lernen und sich über die Landesgrenzen hinweg engagieren.“

Marlene Reiser bewies mit ihrer Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche Stilsicherheit und Kreativität. In Österreich nahmen 18 Schulen teil, EU-weit gingen über 3.200 Jugendliche an den Start. Der Wettbewerb fand zeitgleich an ausgewählten europäischen Schulen statt.

Pro Mitgliedstaat wurde ein Sieger gekürt. Eine vollständige Auflistung einschließlich der jeweiligen Übersetzungen kann auf einer Website der EU eingesehen werden.

[Text: Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, ergänzt von UEPO.]

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