Oft nur mit Dolmetscher möglich: Kontakt-Nachverfolgung bei Corona-Infektionen

Contact Tracing Schweiz
Bild: AlbInfo.ch

Bei der telefonischen Nachverfolgung von Kontaktpersonen im Fall von SARS-CoV-2-Infektionen stößt man oft an Sprachbarrieren. Wie diese mit Hilfe von Dolmetschern überwunden werden, zeigt anschaulich ein von AlbInfo.ch produziertes knapp sechsminütiges Video am Beispiel der Kantone Waadt, Genf und Zürich.

Die Schweiz ist ohnehin mehrsprachig und hat zudem einen extrem hohen Ausländeranteil von 25,1 Prozent der Wohnbevölkerung (2019). Zur Bewältigung dieser sprachlichen Herausforderung verfolgen die Kantone unterschiedliche Ansätze: Einige haben ein internes Netz aus sprachkundigen Mitarbeitern organisiert, andere arbeiten beim Contact Tracing mit kommerziellen Anbietern für das Ferndolmetschen zusammen.

Albinfo.ch ist eine staatlich geförderte Informationsplattform für die rund 200.000 Albanisch-Sprecher in der Schweiz, die vor allem aus dem Kosovo und Mazedonien stammen.

red

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