In 20 Sprachen um die Welt – Die größten Sprachen und was sie so besonders macht

In 20 Sprachen um die Welt
Bild: C. H. Beck

Wie konnte das kleine Portugal eine Weltsprache hervorbringen und Holland nicht? Warum sprechen japanische Frauen anders als japanische Männer? Und wieso funktionieren nicht-alphabetische Schriften genauso gut wie unsere 26 Buchstaben?

Der niederländische Journalist Gaston Dorren taucht in die ungewöhnliche Geschichte dieser Sprachen ein und erklärt ihre erstaunlichen, aufschlussreichen und unterhaltsamen Besonderheiten. In seinem Buch nimmt er uns auf eine einzigartige Weltreise mit, die uns einem Großteil der Menschheit näher bringt.

Drei Viertel aller Menschen sprechen mindestens eine der 20 Sprachen

Die Hälfte der Menschheit hat eine der 20 Sprachen, von denen dieses Buch erzählt, als Muttersprache. Drei Viertel aller Menschen beherrschen eine dieser Sprachen. Aber was zeichnet sie gegenüber den übrigen 6.000 Sprachen der Welt aus?

Der Autor berichtet in seinem vergnüglichen zu lesenden Buch von ihrer Herkunft und ihrem Aufstieg. Er erklärt die Schriften, die sie verwenden, stellt Juwelen und Lücken in ihrem Vokabular vor, erläutert linguistische Absonderlichkeiten und vermittelt uns, wie die Grammatik einer Sprache und die Weltsicht ihrer Sprecher zusammenhängen.

So geht er etwa dem Rätsel nach, warum das Vietnamesische ein Dutzend Formen von ich kennt, erklärt den wundervollen Vokalreichtum des Portugiesischen und macht uns klar, dass wir alle mehr Arabisch können, als wir denken.

Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung: Zwanzig Sprachen – Die halbe WeltIn 20 Sprachen um die Welt
  • Platz 20: Vietnamesisch (85 Millionen Sprecher) – Sprachlicher Bergsport
  • Platz 19: Koreanisch (85 Millionen) – Sprechende Sinne
  • Platz 18: Tamil (90 Millionen) – Eine Frage von Leben und Tod
  • Platz 17: Türkisch (90 Millionen) – Irreparabel verbessert
  • Platz 16: Javanisch (95 Millionen) – Hoch und runter sprechen
  • Platz 15: Persisch (110 Millionen) – Erbauer eines Imperiums und Bauarbeiter
  • Platz 14: Panjabi (125 Millionen) – Der Ton ist die Message
  • Platz 13: Japanisch (130 Millionen) – Sprachliche Geschlechtertrennung
  • Platz 12: Suaheli (135 Millionen) – Afrikas lässige Vielsprachigkeit
  • Platz 11: Deutsch (200 Millionen) – Ein Außenseiter mitten in Europa
  • Platz 10: Französisch (250 Millionen) – Nieder mit la différence!
  • Platz 9: Malaiisch (275 Millionen) – Tortendiagrammschlacht
  • Platz 8: Russisch (275 Millionen) – Die indoeuropäische Seele
  • Platz 7: Portugiesisch (275 Millionen) – Über sich selbst hinausgewachsen
  • Platz 6: Bengalisch (275 Millionen) – Eine Abugida von vielen
  • Platz 5: Arabisch (375 Millionen) – Unser Arabisch – Ein Kompaktwörterbuch
  • Platz 4: Hindi-Urdu (550 Millionen) – Gleich und Gleich entzweit sich gern
  • Platz 3: Spanisch (575 Millionen) – ¿Ser oder estar? Das ist hier die Frage
  • Platz 2: Mandarin (1,3 Milliarden) – Die legendäre chinesische Schrift
  • Platz 2b: Japanisch (zweite Runde) – Ein Schriftsystem ohne System
  • Platz 1: Englisch (1,5 Milliarden) – Die Auserwählte?
  • Quellen und weiterführende Literatur

Bibliografische Angaben

  • Gaston Dorren (2021): In 20 Sprachen um die Welt – Die größten Sprachen und was sie so besonders macht. München: C. H. Beck. Aus dem Englischen von Juliane Cromme. 400 Seiten, mit 70 Abbildungen, Hardcover 28,00 Euro, E-Book 21,99 Euro, ISBN 978-3-406-76684-8. Auf Amazon ansehen/bestellen.

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