25 Jahre Connect Translations: Mit „RecogSense“ kultursensibel übersetzen – Expansion geplant

Leopold Decloedt
Leopold Decloedt will im Jubiläumsjahr nach Belgien, Italien und Marokko expandieren. - Bild: Connect Translations

Vor 25 Jahren hat Leopold Decloedt sein Übersetzungsbüro gegründet, das heute mit der Connect-Sprachenservice Regensburg GmbH und der Connect Translations Austria GmbH in Wien zwei Standorte betreibt. Im Jubiläumsjahr stehen für den Experten für kultursensible Übersetzungen Expansionen nach Belgien, Italien und Marokko an.

Darüber hinaus hat der Sprachdienstleister mit „RecogSense“ ein Übersetzungs- und Qualitätssicherungstool entwickelt, das menschliche und künstliche Intelligenz kombiniert, um Übersetzungen auf ein neues Qualitätsniveau zu heben.

„RecogSense“ kombiniert menschliche und künstliche Intelligenz

Das aus Österreich, Deutschland und Frankreich international agierende Unternehmen hat mit „RecogSense“ ein innovatives Verfahren entwickelt, das menschliche und künstliche Intelligenz kombiniert, um Übersetzungen auf ein neues Qualitätsniveau zu heben, das treffsicher die Menschen in unterschiedlichen Märkten erreicht. Regionale Usancen, spezifische Formulierungen oder Dialekte werden berücksichtigt, um mit Konsumenten in „ihrer“ bekannten Sprache zu kommunizieren und damit Vertrauen zu schaffen.

Die richtige Wortwahl steigert die Conversion Rate im Onlinehandel aktuellen Studien zufolge um 20 Prozent. Insbesondere bei Finanzdienstleistungen (91 Prozent), technischen Anschaffungen (80 Prozent) und Nachrichten (77 Prozent) legen Menschen hohen Wert auf eine authentische, korrekte Sprache mit Lokalkolorit. Während die Kaufentscheidung bei 60 Prozent der Verbraucher durch ungeeignete Wortwahl negativ beeinflusst wird, sind 56 Prozent bei glaubwürdiger Sprache sogar zu höheren Ausgaben bereit.

Kultursensibel übersetzte digitale Inhalte gewinnen weiter an Bedeutung

Leopold Decloedt:

„Websites und Newsletter gewinnen durch den bevorstehenden Wegfall der Third-Party-Cookies und die zunehmende Digitalisierung der Geschäftswelt rapide an Bedeutung. Das ‚digitale Schaufenster‘ hat einen erheblichen Einfluss auf den kommerziellen Erfolg und bietet Zugang zu Käuferinnen und Käufern über alle geografischen Grenzen hinweg. Wer die Menschen in der richtigen Sprache adressiert und kulturelle Besonderheiten respektiert, hat einen klaren Geschäftsvorteil.“

Am konkreten Beispiel zeigt der Connect-Translations-Gründer auf, worin der Vorteil der kultursensiblen Sprachübersetzung mit „RecogSense“ liegt: Französisch wird beispielsweise in Andorra, Belgien, Frankreich, Kanada, Luxemburg, Monaco und der Schweiz gesprochen. Formulierungen und Sprachmodalitäten variieren zwischen den Ländern jedoch signifikant. Deswegen macht es sich bezahlt, Konsumenten in ihrer typischen Sprache anzusprechen, um ihr Vertrauen zu gewinnen.

Ähnlich verhält es sich mit der deutschen Sprache, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Liechtenstein, Luxemburg, dem Elsass oder Südtirol sehr unterschiedlich ausgeprägt ist und anders gesprochen wird.

Newsletter mit „RecogSense“ auf regionale Sprachvarietäten zuschneiden

Durch das Zusammenspiel von menschlicher und künstlicher Intelligenz werden mit „RecogSense“ Texte entwickelt, die authentisch und exakt auf den lokalen Sprachgebrauch zugeschnitten sind und von den Menschen in unterschiedlichen Regionen verstanden werden. Ein und derselbe Newsletter kann so für französischsprachige Empfänger in Frankreich, Belgien oder Kanada unterschiedlich formuliert werden.

Vertraute Redewendungen wecken einen stärkeren Kaufimpuls und lassen den Absender als lokal verankert, näher und authentisch wirken – ein absoluter Vorteil durch das wachsende Bedürfnis nach Produkten aus der Region.

Gerade außerhalb der eigenen Sprachregion muss die Wortwahl stimmen

Enorme Bedeutung kommt der Sprache zu, wenn Firmen außerhalb des eigenen Kulturkreises reüssieren möchten, wo andere gesellschaftliche Normen gelten. In aufstrebenden Regionen wie dem arabischen Raum mit den prosperierenden Emiraten kann die richtige Wortwahl beispielsweise der Türöffner zu Exporterfolgen sein, wenn örtliche Gepflogenheiten bereits im Erstkontakt über die Website oder ein Anschreiben richtig ausgedrückt werden.

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Leopold Decloedt mit Mitarbeiterinnen. – Bild: Connect Translations

Kultursensible Expansion nach Belgien, Italien und Marokko

Entsprechend der regionalen Anforderungen werden auch die neuen Büros von Connect Translations ausgerichtet. In Marokko steht neben der reinen Übersetzungsqualität auch die Beratung für das adäquate Verhalten im Geschäftsalltag in der arabischen Welt im Vordergrund.

Mit der neuen Tochtergesellschaft in Brüssel kommt Connect Translations auch den Kundenanfragen im Umfeld der europäischen Institutionen nach und wird darüber hinaus eine Sprachschule für die dort besonders stark vertretenen multinationalen Klienten anbieten.

In der Ausbildung wird ebenfalls das „RecogSense“-Verfahren eingesetzt und mit dem praktischen Training kombiniert.

Geschäftsführer Decloedt betont:

„Der internationalen Expansion von Connect Translations liegt ebenfalls Kultursensibilität zugrunde. Die neuen Standorte werden als Joint Ventures mit Partnerinnen und Partnern aufgebaut, die fest am lokalen Markt verankert sind und viel Feingespür für die örtlichen Gegebenheiten mitbringen.“

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