„Pristina“ von Toine Heijmans: Gespräch mit Übersetzerin Ruth Löbner

"Pristina", Toine Heijmans
"Pristina" von Toine Heijmans - Bild: amikejo, Merlijn Doomernik

Als erste Romanpublikation der edition amikejo ist 2022 der Roman Pristina von Toine Heijmans erschienen, übersetzt aus dem Niederländischen wurde er von Ruth Löbner. Der Roman sei „ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Realitätssinn und Menschlichkeit in der Asylpolitik“, zugleich aber auch humorvoll und anrührend, bilanziert die Kritikerin Eva Karnofsky im WDR.

Der Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Redakteur Stefan Wieczorek hat mit Ruth Löbner gesprochen – über ihre Arbeit, also über die Lust und Last des Übersetzens, und darüber, welcher Weg sie zum Übersetzen geführt hat.

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Die Handlung: Albert Drilling, der Protagonist des Romans von Toine Heijmans, leitet als Sonderbeauftragter des niederländischen Staates stillschweigend Abschiebungen in die Wege, die zu politischen Komplikationen führen könnten. In Pristina begegnet er einer jungen Frau, einer Geflüchteten, die auf einer Nordseeinsel eine neue Heimat gefunden hat. Nach Überzeugung der Behörde hält sie sich dort jedoch illegal auf.

Drilling reist auf die Insel, mit der festen Absicht, Irin Past aufzuspüren und ohne Aufsehen in ihr Herkunftsland „zurückzuführen“, aber dieser „Fall“ verläuft für ihn anders als die unzähligen zuvor …

Ruth, bevor wir auf die Perspektive der Übersetzerin zu sprechen kommen, was interessiert dich als Leserin an dieser Konstellation, an diesem Thema?

Ruth Löbner
Ruth Löbner – Bild: Emma Löbner

Ich muss gestehen, dass mich der Text beim ersten Lesen ziemlich verwirrt hat. Alles klang so realistisch, das Setting, der Hintergrund, die Figuren. Aber es konnte ja wohl nicht stimmen, dass ein Rückführungsbeamter, wie er da im Roman beschrieben wird, ein Budget von 15.000 Euro zur Verfügung hat, um Geflüchtete von einer Rückkehr in ihr Heimatland zu „überzeugen“? Dass er einfach so nach Kairo reisen kann, um herauszufinden, wo sich seine Kandidatin unterbringen lässt. Und das alles mit einem falschen Pass? Ernsthaft?

Die Textsorte stellt die erste Weiche für viele übersetzerische Entscheidungen, und hier war ich im ersten Moment wirklich orientierungslos, hin- und hergerissen zwischen Politdrama und Märchen. Erst nach ausführlicher Recherche habe ich festgestellt, dass die märchenhaft anmutenden Elemente tatsächlich realistisch sind. Sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland gibt es solche „Abschiebe-Geheimagenten“. Und mir ist klar geworden, wie irre wenig ich über Asylpolitik weiß.

Du hast zeitnah an gleich zwei Romanübersetzungen des Autors gearbeitet. Gibt es eine spezifische Erzählweise bei Toine Heijmans, die dich gepackt hat?

Toine ist ein faszinierender Autor. Er weiß als Journalist genau, worüber er schreibt, und hat auch sehr klare Vorstellungen davon, wie er das literarisch umsetzen möchte. Sein dritter Roman, der auf Deutsch vermutlich Der unendliche Gipfel heißen wird (im Original Zuurstofschuld, also Sauerstoffschuld), ist ganz anders als Pristina. Da geht es ums Bergsteigen, und die Hauptfigur Walter könnte von einem Beamten wie Albert Drilling kaum weiter entfernt sein.

Wenn sich die einzelnen Werke eines Autors so grundlegend voneinander unterscheiden, bin ich schon mal per se Fan. Und auch, wenn ich mir an dem Kletterbuch besonders anfangs gehörig die Zähne ausgebissen habe, liegt Toines Schreibstil mir einfach. Da schwingt was zwischen uns, was – wie ich finde – einen schönen Gleichklang erzeugt.

Hast du die Übersetzungen mitinitiiert?

Nein. Pristina war ein „Erbstück“ meiner lieben Kollegin Bettina Bach, die keine Zeit für den Auftrag hatte und stattdessen mich vorgeschlagen hat. Und den Auftrag zu Der unendliche Gipfel, der nicht in der edition amikejo, sondern bei mairisch erscheinen wird, habe ich bekommen, weil die Niederländische Literaturstiftung den Verlag aufgrund der Pristina-Übersetzung auf mich aufmerksam gemacht hat.

Der Roman ist gar nicht so leicht einzuordnen – und solche Texte sind ja oft die interessantesten: Er beginnt als sozialkritischer, realistischer Roman, hat mitunter Elemente einer Politikfarce, dann gibt es sehr ruhige Kapitel, die auf der Nordseeinsel spielen, abgelöst von Action-Szenen während des Arabischen Frühlings in Kairo, immer wieder sind eher referierende Passagen über den historischen Hintergrund eingestreut, das überraschende Finale hat dann wiederum Züge eines Schelmenromans.

Übersetzer:innen berichten häufig, dass es einen Moment gibt, in dem man jeweils den richtigen Ton für die Protagonist:innen gefunden hat, auch den passenden Erzählrhythmus im Deutschen. Wie bist du damit umgegangen, dass der Roman selbst stilistisch immer wieder für neue Wendungen sorgt?

Der Erzähler war für mich am Anfang wirklich schwer zu fassen. Einerseits allwissend, andererseits perspektivisch und sprachlich immer sehr nah an der Figur, die jeweils im Fokus steht. Manchmal springt er auch mitten im Absatz von der Innensicht der Einen zur Innensicht des Anderen. Aber ich habe schnell gemerkt, dass man diesem Erzähler vertrauen kann. Er schlägt zwar Kapriolen, aber wenn man die mitgeht, dann funktioniert es.

Übersetzende müssen sich ja bei jedem Buch neu auf den Stil, den Erzählduktus, die Stimme des Textes einlassen. Springen gehört quasi zur Jobbeschreibung. Und bei manchen Autoren muss man eben innerhalb eines Textes springen.

Deutsche Muttersprachler:innen neigen manchmal dazu – verführt vom bloßen akustischen Eindruck –, das Niederländische als eine recht possierliche Sprache misszuverstehen, u. a. wegen der häufigen Verkleinerungsformen oder dem verbreiteten „Du“ als Anredeform. Was m. E. aber tatsächlich zutrifft, ist dass die Sprachregister im Niederländischen näher beieinander sind, beispielsweise sind die Unterschiede zwischen Alltags-, Geschäfts- und Behördensprache geringer.

Nun ist der niederländische Sonderermittler Albert Drilling im Roman aber ein Beamter bis auf die Knochen. Wie hast Du das im Deutschen gelöst? Hast Du seine Redeweise dem „Beamtendeutsch“ angepasst oder liegt der Reiz gerade darin, dass rigorose Entscheidungen in Euphemismen verpackt werden, der abschiebende Staat als Freund und Kümmerer auftritt, auch sprachlich?

Na ja, Albert Drilling war natürlich ein Geschenk des Himmels. Welche Sprache schmiegt sich einem Beamten derart knitterfrei um den Leib wie das Deutsche? Hier konnte ich aus den Vollen schöpfen. Und am meisten Spaß hatte ich bei den Passagen, wo Albert auf seine vollkommen unkonventionellen Gegenspieler in Kairo und im Kosovo trifft, die ihn mit ihrer Flapsigkeit überrollen wie Wellen einen Fels in der Brandung. Dieser Kontrast war sehr reizvoll.

Was die Euphemismen angeht, sehe ich darin gar nicht so einen großen Widerspruch. Albert ist nämlich absolut authentisch. Er glaubt den ganzen Mist, den er da verzapft. Seine Euphemismen (die er vermutlich gar nicht als solche empfindet) rühren von einer Art unschuldiger Borniertheit, die für den Leser oft schwer zu ertragen ist. Albert versteckt sich nicht hinter seiner Beamten-Sprache, er lebt sich durch sie aus.

Was waren für dich übersetzerische Herausforderungen? Und was waren die Übersetzungsfreuden?

Verrückterweise sind das oft dieselben Stellen. Passagen, die man besonders gern mag – bei Pristina waren das zum Beispiel die poetischen Landschaftsbeschreibungen – möchte man auch besonders gut übersetzen. Das ist eine Herausforderung, solange man daran herumbastelt und wird zur Freude, wenn man den deutschen Text am Ende genauso gern mag wie das Original.

Eine Stelle, mit der ich mich schwergetan habe bei Pristina war ein Brief, den Don seiner Tochter Irin schreibt. Im niederländischen Original wimmelt dieser Brief vor grammatikalischen Fehlern, sofort ist deutlich, dass hier kein Muttersprachler schreibt. Und es funktioniert sehr gut.

Auf Deutsch habe ich zunächst versucht, das nachzubilden. Aber es las sich, als würde ich den armen Don vorführen, als wollte ich ihn lächerlich machen – ein Effekt, den das Original weder hat noch will. Also musste ich runterdimmen, probieren und feintunen, bis ich einen guten Mix aus „nicht korrekt“ und „nicht lächerlich“ gefunden hatte.

Wie eng hast du den Autor in Übersetzungsfragen involviert? Diesbezüglich gibt es ja sehr unterschiedliche Strategien, aber je nach Text entstehen auch ganz andere Fragen und Bedürfnisse?

Das stimmt. Der Kontakt zum Autor/zur Autorin ist immer ein bisschen wie Lottospielen. Bei Pristina war ich noch etwas schüchtern, weil Toine und ich uns überhaupt nicht kannten und ich außerdem bisher nur eine tote Autorin übersetzt hatte, die ich schließlich auch nichts fragen konnte. Hinter diesem Argument habe ich mich ein wenig versteckt, glaube ich.

Aber spätestens bei Toines Kletter-Roman ging es nicht anders, da musste ich hier und da einfach nachvollziehen können, wie ich mir bestimmte Manöver am Berg vorzustellen habe oder was das für ein Gerät ist, nach dem ich stundenlag erfolglos in den diversen Online-Shops der Klettersportbedarfsläden gefahndet hatte.

Und einen kooperativeren Autor als Toine kann man sich gar nicht wünschen. Er antwortet kompetent und liebevoll, ohne mir reinzureden, und ist einfach sehr offen allen Belangen des deutschen Textes gegenüber: ob mal flott über WhatsApp, zusammengefasst in einer langen Mail oder bei Arbeitstreffen im echten Leben. Ein echter Sechser im Lotto.

Pristina
Umschlag der niederländischen Ausgabe von „Pristina“. – Bild: Uitgeverij Atlas Contact

Eine Serendipity-Geschichte: Wie Löbner zum Übersetzen kam

Ruth, du bist keineswegs neu im Literaturbetrieb – als Kinderbuchautorin hast du mehrere Bücher veröffentlicht –, aber du übersetzt noch gar nicht so lange? Könntest du uns deinen Weg kurz schildern?

Das ist eine echte Serendipity-Geschichte. Ich habe mir 2016 das Knie gebrochen, mitten in den Vorarbeiten zu meinem ersten Roman für Erwachsene. Dieser Unfall hat mich in eine waschechte Schreibkrise gestürzt. Nichts ging mehr.

Und im Grunde habe ich dann aus reiner Verzweiflung Niederländisch gelernt, erst autodidaktisch, später dann, als ich wieder einigermaßen mobil war, an der Uni in Aachen. Es war sehr intensiv und es ging sehr schnell. Meine erste Romanübersetzung habe ich noch im selben Jahr abgeschlossen. Nur für mich. Um zu gucken, ob ich langstreckentauglich bin. War ich.

2017 habe ich dann den Schritt gewagt, mich von der schon erwähnten Niederländischen Literaturstiftung zertifizieren zu lassen: Wenn der „Motivationsbrief“ und die Übersetzungsproben, die man einreichen muss, überzeugen, kommt man auf die sagenumwobene „Liste“ der akkreditierten Übersetzenden. Und auf der stand ich dann im Dezember 2017.

Das war tatsächlich unglaublich rasch und ist sehr beeindruckend. Die Aufnahme als Übersetzer:in auf diese Liste ist ja die Voraussetzung dafür, dass deutschsprachige Verlage bei der Stiftung Übersetzungsförderungen aus dem Niederländischen beantragen können. Bis zur ersten publizierten Romanübersetzung sind aber noch fünf Jahre vergangen?

Mit Betonung auf „publizierten“. Ja. Meinen ersten Auftrag für eine ziemlich anspruchsvolle und rechercheintensive Romanübersetzung hatte ich relativ schnell, 2018. Die habe ich 2019 abgegeben und seitdem ziert sie das Innere irgendeiner Verlagsschublade. Ich hatte mir vorgestellt, der Roman würde im nächsten Programm erscheinen und Folgeaufträge nach sich ziehen …, aber es passierte gar nichts. Auftragstechnisch herrschte totale Flaute. Das war, ehrlich gesagt, kein sehr schöner Einstieg in meine Karriere als Übersetzerin. Aber ich hatte dadurch Zeit, mit der Übertragung der Gedichte von Marieke Lucas Rijneveld anzufangen – Zeit, die ich vermutlich nicht gehabt hätte, wenn ich erst nach Abschluss eines Vertrags die Arbeit daran aufgenommen hätte.

Mir fiel auf, dass du deine übersetzerische Laufbahn sehr gut vorbereitet hast. Ich glaube, du hast die verschiedensten Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten wahrgenommen? (Und nebenbei: Wir haben uns auch im Rahmen eines Mentorats kennengelernt, und zwar zu Marieke Lucas Rijneveld.) Kannst du ein paar Tipps geben, von welchen Seminaren, Angeboten etc. du besonders profitiert hast, auch für andere Quereinsteiger:innen, die nach Möglichkeiten der Professionalisierung suchen?

Ich war gierig (und bin es eigentlich immer noch). Ich wollte lernen, rumprobieren, spielen, alles wissen über das Übersetzen, ich wollte andere Übersetzende kennenlernen, andere Sichtweisen, andere Philosophien, andere Sprachkombinationen. Alles, um meinen eigenen Kompass zu finden, meine eigene Übersetzungsphilosophie zu entwickeln.

Und Übersetzende hierzulande haben das Riesenglück, dass es den Deutschen Übersetzerfonds (DÜF) mit einem überwältigenden Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten und Förderungen gibt. Ich habe mich auf alles beworben, was nicht bei Drei auf den Bäumen war: das Hieronymus-Programm für angehende Übersetzer:innen, die „große“ Übersetzerwerkstatt am Literarischen Colloquium Berlin (wo sie mich in der parallel laufenden Autorenwerkstatt nie genommen haben … ), Workshops mit Übersetzenden und Lektorierenden, zweisprachige Workshops mit niederländischen Kolleg:innen, Lyrik-Seminare, Arbeitsstipendien, Initiativstipendien, Mentorate … Nicht jede Bewerbung war erfolgreich, aber der DÜF hat mich mehr als großzügig beschenkt.

Aktuell freue ich mich auf die „Stilerkundungen“ in Freiburg, mit Susanne Lange, die zu meinen großen übersetzerischen Vorbildern zählt. Man kann überhaupt nichts falsch machen, wenn man sich auf ein Seminar beim DÜF bewirbt, ich habe immer davon profitiert.

Du überträgst erzählende Literatur und Poesie, jedoch bislang keine Kinderliteratur, zu der du eigentlich eine schriftstellerische Nähe hast. Ist das eine bewusste Entscheidung?

Jein. Es hat sich noch nicht ergeben, und das liegt vielleicht ein wenig daran, dass ich mich nicht darum bemüht habe. Während meiner aktiven Jahre als Autorin bin ich, obwohl ich es wollte, nie dazu gekommen, in befriedigendem Umfang für Erwachsene zu schreiben. Die Kinderbuchaufträge haben mich zeitlich voll ausgelastet. Kurz bevor ich mit oben schon erwähntem Roman angefangen habe, hatte ich eine genretechnische Zäsur gemacht und wollte mit den Kinderbüchern pausieren. Diese Zäsur ist ins Übersetzen rübergeschwappt. Jetzt sind erst mal die „Großen“ dran. Aber ich schließe für die Zukunft nichts aus.

„Pristina“ ist die erste Romanpublikation der edition amikejo. Wie ist es, mit einem solch jungen Verlag zusammenzuarbeiten? Positiv sticht gleich hervor, dass die Nennung der Übersetzerin auf dem Cover steht. Ist das ein gegenseitiges Lernen?

Von mir mussten die gar nichts lernen. Die Wertschätzung für die übersetzerische Arbeit war von Anfang an da. Der Verlag kommt ja aus der Mehrsprachigkeit, ist aus einem Kulturverein geboren, der dreisprachige Projekte im Dreiländereck auf die Beine stellt. Der Euregio-Schüler-Literaturpreis gehört zum Beispiel dazu. Da wählen belgische, niederländische und deutsche Oberstufenschüler aus sechs Romanen, die auf Französisch, Niederländisch und Deutsch vorliegen, ihren Favoriten.

Pristina gab es schon in französischer Übersetzung, in deutscher aber noch nicht. Und da haben sie sich gedacht: Gründen wir doch einen Verlag und schließen die Lücke. Und ich finde – so rein technisch betrachtet – es ist ein wunderschönes Buch dabei herausgekommen. Ein fadengeheftetes Taschenbuch!

Die Zusammenarbeit war besonders eng und besonders freundschaftlich; das verlegerische Pendant zu einem Familienbetrieb. Ich bin in alle Diskussionen rund ums Buch, inklusive Titel, Cover und sogar Schriftart mit einbezogen worden. Das habe ich so noch nicht mal als Autorin erlebt. Nur über eins haben wir nicht gesprochen: die Platzierung des Übersetzer:innen-Namens. Der stand wie selbstverständlich schon auf den allerersten Coverentwürfen mit drauf.

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Ruth Löbner (1976) ist studierte Linguistin und arbeitet seit 2008 als freischaffende Autorin, seit 2017 als Literaturübesetzerin für Prosa und Lyrik aus dem Niederländischen. Pristina von Toine Heijmans ist ihre erste (publizierte) Romanübersetzung. Im Sommer erscheint ihre Übertragung der gesammelten Gedichte von Marieke Lucas Rijneveld im Suhrkamp-Verlag. Ruth Löbner lebt und arbeitet in Rheydt.

Stefan Wieczorek (1971) ist Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Redakteur. Er lebt in Aachen, im Dreiländereck Niederlande-Belgien-Deutschland. Sein Engagement gilt insbesondere der Literatur aus Flandern und den Niederlanden, siehe auch die gemeinsam mit Christoph Wenzel herausgegebene Anthologie Polderpoesie (2016), den Themenband Bojen & Leuchtfeuer (2016) der Literaturzeitschrift die horen und das zusammen mit Ine Van linthout verwirklichte flämisch-deutsche Projekt Elk meer een zee / Jeder See ein Meer (dasKULTURforum Antwerpen, 2022). Er ist Redakteur des zweisprachigen Lyrikmagazins Trimaran.

Heijmans/Löbner lesen beim Literarischen Sommer

Toine Heijmans und Ruth Löbner stellen den Roman Pristina im Rahmen des deutsch-niederländischen Literarischen Sommers an mehreren Terminen vor: 7.7. Krefeld, 8.7. Aachen, 3.9. Leverkusen, 4.9. Bedburg-Hau, 9.9. Arcen (NL). Mehr dazu hier: www.literarischer-sommer.eu

Bibliografische Angaben

  • Toine Heijmans (2022): Pristina. Leverkusen: edition amikejo. Aus dem Niederländischen von Ruth Löbner. 345 Seiten, 14,50 Euro, ISBN 978-3-818894-5-1. Bei Amazon ansehen/bestellen.

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