Berliner Senat schreibt Recherche-Stipendien für literarische Übersetzer aus

Berlin Wappen Geldregen
Bild: UEPO.de

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin vergibt für das Jahr 2023 Recherchestipendien für in Berlin ansässige Übersetzer.

Die Gesamtfördersumme beläuft sich auf 80.000 Euro, die in Stipendien von je 8.000 bzw. 4.000 Euro aufgeteilt wird. Die Gelder sollen ermöglichen, dass Vorarbeiten für ein Übersetzungsvorhaben durchgeführt, begonnene Übersetzungen fortgesetzt oder diese vollendet werden können.

Bewerben können sich „professionell arbeitende Übersetzer“, deren Lebensmittelpunkt in Berlin liegt. Der Nachweis über den „Lebensmittelpunkt Berlin“ erfolgt über das Einwohnermeldeamt bzw. den Personalausweis. Dort muss als Hauptwohnsitz die deutsche Hauptstadt eingetragen sein.

Inhaltlich liegt der Schwerpunkt der Förderung im Bereich der Belletristik, der Kinder- und Jugendliteratur, der Comics sowie der Lyrik. Sachbücher sind ausgeschlossen.

Bewerbungsschluss ist am 31. Januar 2023 um 18:00 Uhr.

Auf der Website des Senats heißt es dazu:

Recherchestipendien für Übersetzerinnen und Übersetzer

Zielgruppe / Ziele der Förderung

Die Berliner Übersetzungsstipendien beschreiten neue Wege der individuellen Förderung literarischer Übersetzerinnen und Übersetzer, indem sie den besonderen Doppelaspekt ihrer künstlerischen Praxis – sowohl die Gestaltung der Sprache, als auch die Vermittlungsleistung für Autorinnen und Autoren, Literaturen und Kulturen über die Sprachgrenzen hinweg – berücksichtigen und ihre Rolle im vielstimmigen internationalen Kulturleben der Stadt Berlin anerkennen.

Mit den Recherchestipendien für Übersetzerinnen und Übersetzer wird eine Lücke in der Berliner Literaturförderung geschlossen und der Standort Berlin als Weltstadt der Literatur gestärkt.

Voraussetzungen

  • Antragstellerinnen und Antragsteller sollten professionelle Übersetzerinnen und Übersetzer sein, was durch mindestens zwei (nicht im Eigenverlag) publizierte literarische Übersetzungen zu belegen ist.
  • Die Übersetzerinnen und Übersetzer leben und arbeiten in Berlin.
  • Das zu übersetzende Werk muss bereits publiziert sein; die Urheberschaft und Rechtefreiheit müssen vorab geklärt sein.
  • Das Recherchestipendium für Berliner Übersetzer*innen kann nicht mit einem weiteren Übersetzungsstipendium mit gleichem Förderzeitraum kombiniert werden.

Umfang der Förderung

Für die Recherchestipendien stehen insgesamt 80.000 € zur Verfügung.

Die Stipendien sind mit jeweils pauschal 8.000 € und 4.000 € dotiert. Die Stipendien i.H.v. 4.000 € werden in zwei Raten im Juni und Juli 2023 und die Stipendien i.H.v. 8.000 € werden in vier Raten im Zeitraum Juni bis September 2023 ausgezahlt

Antragsstellung

Die Antragsfrist für die Recherchestipendien 2023 beginnt am 12.12.2022 und endet am 31.01.2023. Beachten Sie bei der Antragstellung unbedingt die weiteren Hinweise im aktuellen Informationsblatt. Bitte reichen Sie den Antrag – sowie alle Anlagen – elektronisch ein.

Die Antragsformulare können auf der Website berlin.de heruntergeladen werden.

rs

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