Manfred Betke, seit mehr als zehn Jahren Vorsitzender des BDÜ Mecklenburg-Vorpommern, ist Ende August 2024 unerwartet und überraschend verstorben, wie sein Landesverband auf X (Twitter) mitteilt.
Im BDÜ-Newsletter vom August 2024 heißt es etwas ausführlicher:
Trauer um langjährigen Vorsitzenden des LV MV Manfred Betke
Die erschütternde Nachricht vom Tod des 1. Vorsitzenden des BDÜ Mecklenburg-Vorpommern Manfred Betke erreichte sowohl seine Mit-Vorstände im Landesverband als auch den Bundesvorstand sowie zahlreiche Mitstreiter im Verband völlig unerwartet. War er doch gerade noch tatkräftig dabei, zusammen mit seinem Vorstand und den Kolleginnen und Kollegen des VKD die anstehende Herbstversammlung des Bundesverbands in Rostock zu organisieren.
2011 übernahm Manfred Betke den Vorsitz des kleinsten Mitgliedsverbands im BDÜ, dessen besondere Situation er immer deutlich machte und für dessen Interessen er sich rege einsetzte. Bundesweit engagierte er sich darüber hinaus seit Gründung der AG Statuten in dieser für den Verband wichtigen Arbeitsgruppe.
Der BDÜ verliert mit Manfred Betke nicht nur einen erfahrenen Dolmetscher und Übersetzer in seinen Reihen, sondern auch einen jahrzehntelangen, hoch motivierten Streiter für die Berufe. Stets freundlich, nett und gut gelaunt, aber in seinen Beiträgen z. B. bei den Bundesmitgliederversammlungen immer klar und auf den Punkt wird er menschlich und als Experte mit breitem Erfahrungsschatz sehr fehlen. Tief empfundene Anteilnahme und großer Dank gilt seiner Familie, die ihn in seinen BDÜ-Aktivitäten immer unterstützt hat.
Um die immense Lücke, die sein plötzlicher Tod gerade auch im LV Mecklenburg-Vorpommern reißt, schließen zu können, wird in Kürze eine außerordentliche Mitgliederversammlung anberaumt.

Es sind Menschen wie Manfred Betke, die einen Verband tragen. Menschen, die bereit sind, über Jahre oder gar Jahrzehnte ehrenamtlich in ihrer Freizeit Aufgaben zur Förderung der Berufsgruppe zu übernehmen.
Die Mitarbeit in einem Verband ist durchaus bereichernd, aber nicht in finanzieller Hinsicht. Es sind im Wesentlichen die Kontakte zu interessanten, engagierten Kollegen und das gemeinsame Anschieben und Umsetzen von Projekten, die ein solches Engagement lohnenswert machen.
Richard Schneider
