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Archive für September 2009
Qualitätssicherung: ErrorSpy 5.0 mit Teilkonsistenzprüfung und XLIFF-Unterstützung
20.9.2009 von Richard Schneider.
Anfang des Monats hat die D.O.G. Dokumentation ohne Grenzen GmbH die neueste Version ihrer Qualitätssicherungssoftware ErrorSpy herausgebracht.
Häufig ist die Qualitätssicherung von Übersetzungen noch ein manuelles und kostspieliges Verfahren, das bei großen Dokumentationsmengen und vielen Sprachen meistens an Grenzen stößt. Die Sicherstellung eines hohen Qualitätsstandards bei Übersetzungen ist jedoch aufgrund der herausragenden Bedeutung des Exportgeschäfts und der rechtlichen Gefahren ein wichtiges Ziel. Das klingt wie die Quadratur des Kreises.
Seit dem Jahr 2003 entwickelt D.O.G. ErrorSpy. Diese erfolgreiche Software ermöglicht die automatische Prüfung von Übersetzungen auf Terminologie, Zahlen, Typographie, Vollständigkeit oder Konsistenz und generiert per Knopfdruck einen detaillierten Fehlerbericht und eine objektive Bewertung der Übersetzung.
Die neue Version bekräftigt die Pool-Position von ErrorSpy in Sache Qualitätssicherung. Neben den vielen Verbesserungen vorhandener Funktionen kommen neue Entwicklungen hinzu. Die neue Teilkonsistenzprüfung stellt z. B. sicher, dass ähnliche Sätze ähnlich übersetzt werden. Der XML-basierte Standard XLIFF für Übersetzungsprojekte wird unterstützt. Mit regulären Ausdrücken kann der Anwender seine eigenen Prüfungen definieren … und einiges mehr.
Mit ErrorSpy und der letztes Jahr eingeführten ErrorSpy Quality Suite bietet D.O.G. nun das komplette Instrumentarium für alle Aufgaben der Qualitätssicherung im linguistischen Bereich: prüfen, korrigieren, bewerten, und auch auswerten von Qualitätsergebnissen über einen bestimmten Zeitraum.
Damit sind sowohl einzelne Übersetzer als auch Dokumentationsverantwortliche in der Lage, dauerhaft und mit geringem Aufwand eine hohe und einheitliche Übersetzungsqualität zu sichern.
ErrorSpy 5.0 Freelance kostet 249 Euro, die Vollversion 520 Euro (Sonderangebot bis 30.09.2009: 190/390 Euro). Ausführliche Informationen unter www.dog-gmbh.com.
D.O.G. GmbH
Die D.O.G. Dokumentation ohne Grenzen GmbH wurde im Jahr 1999 gegründet und bietet aus ihrem Hauptsitz Leonberg (bei Stuttgart) und ihrer Regionalniederlassung in Düsseldorf umfangreiche Leistungen von der technischen Redaktion und Übersetzungen bis zur Software-Lokalisierung und Entwicklung. Zusätzlich entwickelt die D.O.G. GmbH Softwareprodukte für Übersetzer und Redakteure. So hat die D.O.G. GmbH 2003 die erste kommerzielle Qualitätssicherungssoftware für Übersetzungen ErrorSpy entwickelt.
[Text: D.O.G. GmbH. Quelle: Pressemitteilung 2009-09-09.]
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Schweden in Hamburg: SFÖ veranstaltet Mini-Konferenz
19.9.2009 von Richard Schneider.
Am 29. November 2009 ist der Schwedische Fachübersetzerverband (SFÖ) zu Besuch in Hamburg – mit einer „Minikonferenz“ seiner Auslandsgruppe.
Über 15 Prozent der rund 1000 SFÖ-Mitglieder leben mittlerweise im nicht-schwedischen Ausland. Aus diesem Grund wurde vor zwei Jahren neben den traditionellen Regionalgruppen auch eine Auslandsgruppe gegründet – wegen der großen Entfernungen natürlich im kleinen Rahmen und online. Manchmal trifft man sich aber auch in persona. So beispielsweise im Februar 2009 in London zur ersten Minikonferenz.
Eine zweite Auflage wird es nun am letzten Novembersonntag 2009 in Hamburg geben, zu der natürlich auch alle anderen an Schweden und Schwedisch interessierten Übersetzer herzlich eingeladen sind. Veranstaltungsort ist das Junge Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofs. Konferenzsprachen sind Schwedisch und Deutsch.
Nach einem Vortrag von Erik Krüger vom Svenska Klubben in Hamburg, unter anderem zur Zusammenarbeit zwischen Hamburg und der schwedischen Region Skåne, locken im Programm der Workshop „Selbst und ständig gefordert – Einzelübersetzer als Unternehmer“ von Dr. Thea Döhler, ein Workshop „Qualitätssicherung kreativer Texte“ mit Jörg Heinemann vom Hamburger Sprachkontor und ein Ausflug in die dänische Sprache mit Tomas Öhrn aus Stockholm. Nicht zuletzt wird es ausreichend Gelegenheit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Deswegen wird es auch am Samstag, dem 28. November 2009, die Möglichkeit zu einen gemeinsamen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und zu einem Kennenlern-Abendessen geben.
Da die Internetpräsenz der SFÖ derzeit ein neues Kleid erhält, ist die Minikonferenz online unter der Adresse www.mini.triacom.com zu erreichen. Hier finden sich im schwedischer Sprache Informationen zu Ausrichtungsort, Zeit, Stand des Programms und praktische Hinweise zu Anreise und Übernachtung. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Organisiert wird die Veranstaltung von Per N. Döhler (Vorstandsmitglied SFÖ) und Thea Döhler.
SFÖ
Der Schwedische Fachübersetzerverband SFÖ wurde 1990 gegründet und ist heute mit seinen über 1000 Einzelübersetzern und über 20 führenden Übersetzungsunternehmen als Mitgliedern der mit Abstand größte Branchenverband von Übersetzern in Schweden.
Die SFÖ setzt sich für die Grundsätze ethischer Berufsausübung und für den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen professionellen Übersetzern ein. Der Verband nimmt die gemeinsamen wirtschaftlichen und rechtlichen Interessen der Fachübersetzer wahr; er informiert über und nimmt aktiv Einfluss auf die Entwicklung des Übersetzerberufs und der Übersetzungsbranche. Der Verband ist ein wichtiger Treffpunkt für Übersetzer mit Schwedisch als Arbeitssprache und bietet professionelle, geschäftliche und nicht zuletzt soziale Kontakte.
[Text: Per N. Döhler. Quelle: Pressemitteilung SFÖ, 2009-09-15. Bild: SFÖ.]
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Dan-Brown-Turboübersetzung: 509 Seiten in 10 Tagen
18.9.2009 von Richard Schneider.
Wie bereits berichtet, lässt der Lübbe Verlag den neuen, als Bestseller geplanten Roman The lost Symbol von Dan Brown in nur zehn Tagen von einem sechsköpfigen Übersetzerteam ins Deutsche übertragen. Zu dieser höchst ungewöhnlichen Vorgehensweise sind nun weitere Details bekannt geworden.
Bei den beteiligten Übersetzern handelt es sich um Angela Koonen, Dietmar Schmidt, Helmut W. Pesch, Stefan Bauer, Axel Merz und Rainer Schumacher. Lektor Wolfgang Neuhaus liest sich alles noch einmal durch und sorgt so für Kohärenz und Konsistenz. Hinzu kommt ein Beratergremium, das aus einer Theologin, einem Historiker, einem Politologen, einem Natur- und einem Sprachwissenschaftler besteht.
Verlagsleiter Marco Schneiders hat alle Beteiligten am Sitz des Verlags in Bergisch Gladbach zusammengezogen. Dort verfügt jeder über ein eigenes Büro. Einmal täglich setzt sich das Team zusammen, um Begriffsfragen zu klären.
Der Text wurde nicht kapitelweise auf die Übersetzer verteilt. Vielmehr kümmert sich jeder um ihm zugewiesene Handlungsstränge, die sich teilweise durch das gesamte Buch ziehen.
Der Verlag rechnet bei diesem Text mit einem Expansionsfaktor von 1,3. Aus 509 englischen werden also 661 deutsche Seiten. Weil jedes der 133 Kapitel auf einer rechten Seite beginnen soll, sind es dann am Ende 768.
Normalerweise wird einem Einzelübersetzer für einen vergleichbaren Roman eine Arbeitszeit von etwa drei Monaten eingeräumt. In diesem Fall muss der Text einschließlich Lektorat in nur zehn Tagen druckreif vorliegen. „Die Situation ist schon etwas ungewöhnlich, aber wir sind es ja gewohnt, auch unter Zeitdruck gut zu arbeiten“, so Übersetzer Dietmar Schmidt. Verlagsleiter Marco Schneiders ergänzt: „Es ist ein einziger großer Spaß!“ Das Motto des Teams laute: Yes, we can!
Warum überhaupt dieser Zeitdruck? Die Marketingabteilung will es so. Die Originalausgabe des Romans erschien am 15.09.09, weil diese Daten zusammengezählt die Zahl 33 ergeben, die im Roman eine große Rolle spielt. Einen Monat später beginnt die Frankfurter Buchmesse, weltweit die wichtigste Veranstaltung der Verlagsbranche, die sich der Verlag als Sprungbrett für den Start der deutschen Fassung nicht entgehen lassen kann. Und zufällig ergibt das Startdatum der Messe (14.10.09) ebenfalls die Summe 33.
Weil Nachlektorat, Satz und Druck ebenfalls Zeit beanspruchen, blieb von dem Monat zwischen der Veröffentlichung der englischen und der deutschen Fassung für die Übersetzung lediglich ein Zeitraum von 10 Tagen übrig.
Link zum Thema im Übersetzerportal
Ein Sakrileg? Sechs Übersetzer übertragen neuen Dan Brown in zehn Tagen
[Text: Richard Schneider. Quelle: Lübbe Verlag; Kölnische Rundschau, 2009-09-19; Hamburger Abendblatt, 2009-09-17; Kölner Stadt-Anzeiger, 2009-09-17; Nordkurier, 2009-09-18. Bild: Lübbe Verlag.]
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Berlin, Berlin, wir waren in Berlin! Bilder von der BDÜ-Konferenz
17.9.2009 von Richard Schneider.
Mit mehr als 1.600 Teilnehmern restlos ausgebucht war die vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) veranstaltete dreitägige Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“. Wer nicht teilnehmen konnte, löchert zurzeit seine Kollegen: „Wie war’s? Zeig doch mal die Bilder!“
Eine Aufforderung, der Linda Bestwalter gerne nachgekommen ist. Sie hat auf ihrer Website 114 Schnappschüsse zusammengestellt, die so ziemlich alle Aspekte umfassen: von den Räumlichkeiten über die zahlreich vertretene Branchenprominenz bis hin zur famosen Konferenztasche. Ein bunter Bilderbogen, der die Atmosphäre sicher besser einfängt als so mancher Tagungsbericht, der in der nächsten Zeit in den Branchenpublikationen erscheinen wird.
Alle 114 Bilder als Diashow oder Album unter www.best-uebersetzungen.de

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Neue Justizdolmetschergesetze: Sprachverhunzung durch Gender Mainstreaming
16.9.2009 von Richard Schneider.
Vor wenigen Tagen ist das Justizdolmetschergesetz für Schleswig-Holstein in Kraft getreten. Die Verabschiedung einer gesetzlichen Grundlage für die allgemeine Vereidigung und Ermächtigung war nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahr 2007 notwendig geworden, das deren Fehlen bemängelt hatte.
Inhaltlich sind die in den letzten Monaten verabschiedeten Gesetze (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Schleswig-Hostein) ein großer Erfolg der an der Ausarbeitung umfassend beteiligten Sprachmittlerverbände. Sprachlich sind sie jedoch eine Katastrophe.
Der Gesetzestext wirkt, als wäre er von der feministischen Sprachpolizei auf Grundlage der Gender-Mainstreaming-Ideologie zensiert und überarbeitet worden, was schon im Titel zum Ausdruck kommt: „Gesetz über Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Übersetzerinnen und Übersetzer in der Justiz“. Dass eine solche Bezeichnung nicht praxistauglich ist, leuchtet auch dem Justizministerium ein. Die offizielle Kurzform lautet daher so, wie das Gesetz bei Einschaltung des gesunden Menschenverstands eigentlich heißen sollte: „Justizdolmetschergesetz“ (JustizDolmG).
Ähnliches gilt in noch stärkerem Maße für die aktuelle Bezeichnung des JVEG (Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz) als „Gesetz über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten“. Bis zum Jahr 2004 hieß dieses schlicht „Gesetz über die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen“ (ZSEG); der für unsere Berufsgruppe geltende Abschnitt trug noch die Überschrift „§ 17 Dolmetscher und Übersetzer“.
Die Verfasser des Justizdolmetschergesetzes für Schleswig-Holstein haben statt der im Deutschen seit Jahrhunderten üblichen und allgemein akzeptierten geschlechtsneutralen Ausdrucksweise, bei der die grammatikalisch meist maskuline (seltener auch feminine) Form Frauen wie Männer gleichermaßen einschließt („generisches Maskulinum“), jeder männlichen Form eine weibliche vorangestellt. Es heißt also stets und ohne Ausnahme „Dolmetscherinnen und Dolmetscher“, „Übersetzerinnen und Übersetzer“, „Sprachmittlerinnen und Sprachmittler“, „die Präsidentin oder der Präsident des Landgerichts“, „sie oder er“.
So trägt § 1 die Überschrift „Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Übersetzerinnen und Übersetzer“. Klar denkende Juristen (sofern das nicht ein Widerspruch in sich selbst ist) hätten sicher eine andere Formulierung bevorzugt, etwa schlicht und einfach „§ 1 Sprachmittler“.
Diese bei der gesamten deutschen Gesetzgebung zu beklagende systematische Sprachverhunzung ist seit acht Jahren gesetzlich vorgeschrieben und durch zahllose Erlasse und Bestimmungen geradezu totalitär bis ins kleinste Detail geregelt. Das Gleichstellungsgesetz von 2001 fordert: „Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Bundes sollen die Gleichstellung von Frauen und Männern auch sprachlich zum Ausdruck bringen.“ Und in einer Arbeitshilfe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema „Gender Mainstreaming in Forschungsvorhaben“ heißt es: „Die Verwendung der ausschließlich männlichen Form (sog. ,generisches Maskulinum‘) zur besseren Lesbarkeit ist nicht zulässig.“
Widerspruch gegen das seuchenartig um sich greifende Gender Mainstreaming (GM) regt sich merkwürdigerweise nur außerhalb der etablierten Parteien, Institutionen und Medien in libertären Zirkeln, die eine staatliche Gängelung und Bevormundung - nicht nur in Fragen der Sprache - grundsätzlich ablehnen. Gelegentlich nehmen sich in kleiner Auflage erscheinende Publikationen wie eigentümlich frei (www.ef-magazin.de) oder Cicero (www.cicero.de), seltener auch das Nachrichtenmagazin Focus des Themas an.
Kritiker vergleichen die Gender-Mainstreaming-Bewegung inzwischen mit einer Sekte, die mit dem von ihr verfolgten Umerziehungsprogramm ideologisch gefährlicher, schädlicher und finanziell raffgieriger sei als etwa Scientology. Statt einer zähneknirschenden Duldung sei eine aktive Bekämpfung des Gender-Mainstreaming-Unwesens dringend geboten. Denn das GM-Konzept sei eine neomarxistische Ideologie, die darauf abziele, einen neuen, geschlechtslosen Menschen auf der Grundlage eines behavioristischen Menschenbildes zu schaffen, welches biologische Unterschiede zwischen den Menschen leugne.
Die Ziele der Emanzipationsbewegung sind längst erreicht und oft übererfüllt, so dass heute Jungen und Männer auf vielen Gebieten diejenigen sind, die systematisch benachteiligt werden. Trotzdem ist es den GM-Aktivisten in nur wenigen Jahren gelungen, sich vor allem als so genannte Gleichstellungsbeauftragte (früher treffender als „Frauenbeauftragte“ bezeichnet) in Behörden und Universitäten einzunisten und ihre Mission vollständig durch das Abzocken von Steuergeldern zu finanzieren. Man schätzt, dass das gesamte System der Gleichstellungsbeauftragen, der endlosen Forschungsprojekte, der Symposien und Konferenzen, der Flut von pseudowissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie der neu gegründeten Universitäts-Institute (es gibt 128 Lehrstühle für Frauenforschung/Gender Studies) pro Jahr weit mehr als eine Milliarde Euro verschlingt. Ein äußerst lukratives Geschäft für GM-Gewinnler, gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Die Vergewaltigung der ohnehin schon verquasten Rechts- und Verwaltungssprache ist dabei noch eines der kleineren Übel.
Sprachhistorisch betrachtet ist das „Gesetz über Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Übersetzerinnen und Übersetzer in der Justiz“ somit ein skurriles Dokument des Zeitgeistes. Möge es der Belustigung künftiger Generationen dienen, die hoffentlich eines Tages zu einer natürlichen, klaren sowie schlicht und einfach schönen Sprache zurückfinden werden.
Der Gesetzestext kann in der Juris-Datenbank des Bundes abgerufen werden.
[Text: Richard Schneider. Das Bild stammt aus einer Gender-Mainstreaming-Kampagne der Stadt Wien. Die Verkehrsschilder existieren nicht tatsächlich, sondern wurden für die Kampagne entworfen.]
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Bremen feiert dreiwöchiges Festival der Sprachen
15.9.2009 von Richard Schneider.

Es ist weltweit einmalig: das “Festival der Sprachen”, das vom 17.09. bis 07.10.2009 in Bremen stattfindet. Für 21 Tage wird Bremen zur Welthauptstadt der Sprachen. Die Schirmherrschaft hat die UNESCO übernommen. Die Macher haben ein umfangreiches Programm zusammengestellt. So wird die Allgegenwart der Sprache und der Sprachen durch mehr als 100 populäre und informative Aktionen - unter Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen - anschaulich vermittelt.
Dazu gehört ein akademischer Konferenzmarathon mit zwölf internationalen Tagungen. Noch nie wurde eine solche Themenvielfalt am selben Ort in einem so engen Zeitrahmen auf so hohem wissenschaftlichem Niveau angesprochen. Unter den Konferenzen befinden sich auch solche, mit denen von Bremen aus neue Forschernetzwerke geschaffen werden sollen. Dazu gehört die Tagung zu Deutschlands Koloniallinguistik (23.-24.9.), auf der erste Schritte zur Aufarbeitung des sprachwissenschaftlichen Erbes Deutschlands in seinen ehemaligen Kolonien getan werden. Ebenfalls erstmalig treffen sich auch Sprachforscher, um über die besonderen Eigenschaften von Einsilbern (Monosyllables, 28.-30.9.) oder über die Auswirkungen des Sprachkontakts auf das System der Wortformen von Sprachen (Morphologies in Contact, 1.-3.10.) zu sprechen.
Darüber hinaus sollen Bremische Schüler den “Turmbau zu Bremen” durchführen - mit 6.500 Holzklötzen, die mit den Namen der zurzeit existierenden Sprachen beschriftet sind. Außerdem wird die größte Weltsprachenkarte als Pflastermalerei entstehen, ein “Friedhof der toten Sprachen” eingerichtet und die “schönste Sprache der Welt” ermittelt.
Jeder Tag des dreiwöchigen Festivals ist einer anderen Sprache gewidmet, so dass es neben dem Niederdeutsch-Tag (29.09.2009) auch Tage für Maltesisch, Baskisch, Polnisch, Spanisch und viele andere mehr geben wird. In den Räumlichkeiten des Überseemuseums, im Haus der Wissenschaft, in der Volkshochschule Bremen, in der Tanzschule Renz und an vielen anderen Orten der Stadt finden Ausstellungen, Tagungen, Vorträge, Aufführungen, Lesungen und Begegnungsmöglichkeiten für die Bürger statt.
Sprachgemeinschaften aus zwei Dutzend Staaten stellen sich und ihre Sprachen vor. Die Probleme und Chancen mehrsprachiger Gesellschaften, die Situation von Migrantensprachen, viele (vom Aussterben bedrohter) Minderheiten- und Regionalsprachen und Dialekte in schulischer, sozialer und rechtlicher Hinsicht werden ebenso thematisiert wie die Beziehungen zwischen Sprache und Tanz, Sprache und Kunst, Sprache und Identität. Kulinarische und ästhetische Aspekte von Sprache werden nicht vernachlässigt.
Bremer Kultureinrichtungen sind dabei
Die Kulturinstitute im Land Bremen und andere im Bereich der Sprachvermittlung tätige Institutionen beteiligen sich mit vielfältigen Aktionen und Serviceleistungen am Festival der Sprachen. So wird es kostenlose Schnupperkurse in zahlreichen Fremdsprachen geben, eine Beratungshotline rund um das Thema Fremdsprachenlernen sowie eine Sprachenrallye und einen Wettbewerb “Bremens multilingualste Straße”. Zu den nachhaltig wirkenden Maßnahmen gehört die Gründung eines Sprachenrates, der alle Institutionen vereint, die sich in Bremen mit dem Thema Fremdsprachen befassen und der ein fachkompetentes Beratungsgremium für Politik und Gesellschaft in Sprachenfragen sein soll. Insgesamt unterstützen das Festival gegenwärtig 55 Organisationen und Institutionen aus aller Welt als Kooperationspartner.
Die European Musical Academy und das Waldautheater unter der Intendanz von Thomas Blaeschke bereichern das Festival der Sprachen mit einer ganzen Reihe von musikalischen Highlights. Dazu gehören u. a. das Komponieren und Intonieren einer Festivalhymne, eines abendfüllenden Musicals und einer Chordarbietung, die allesamt enge Bezüge zum Thema Sprache, Sprachen, Sprachwissenschaft haben.
Warum das alles?
Initiator Professor Thomas Stolz (Bild) vom Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen, Vorsitzender des Instituts für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft, erklärt: “Wir wollen in der Öffentlichkeit das Bewusstsein dafür schärfen, dass Sprache das gesamte menschliche Leben entscheidend bestimmt. Nur mittels Sprache sind die Formen menschlicher Gesellschaft sowie Kultur, Politik, Recht, Wissenschaft, Religion und Wirtschaft überhaupt erst möglich. Die grundlegende Bedeutung von Sprache für uns Menschen macht es erforderlich, dass ihr erhöhte Aufmerksamkeit - etwa in Schule und Universität - zukommt.”
Zwei Gespräche mit Thomas Stolz können Sie sich auf der Website von Radio Bremen anhören; eines über das Festival der Sprachen (3:03 Minuten), ein anderes über des Professors Vorliebe für exotische Sprachen (3:27 Minuten). Ausführliche Infos zum Festival finden sich unter www.festival.uni-bremen.de.
[Text: Eberhard Scholz. Quelle: Pressemitteilung Uni Bremen, 2009-02-20; 2009-09-02. Bild: Uni Bremen.]
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BDÜ-Konferenz: “Der Zuspruch war enorm.” Neuauflage in drei Jahren geplant
14.9.2009 von Richard Schneider.

„Die internationale Übersetzerbranche hat unsere Fachkonferenz begeistert aufgenommen. Der Zuspruch war enorm.“ Mit dieser positiven Bilanz von Johann J. Amkreutz (Bild oben), Präsident des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ), ging gestern die dreitägige internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ in Berlin zu Ende. Rund 1.600 Dolmetscher und Übersetzer aus über 40 Ländern informierten sich drei Tage lang in mehr als 80 Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops über die Herausforderungen der Globalisierung für den Beruf und die Branche. An die 30 Aussteller präsentierten auf der Fachmesse ihre Produkte und Organisationen. Im Rahmen der Stellenbörse sowie einer Kooperationsbörse konnten die Konferenzteilnehmer wertvolle berufliche Kontakte knüpfen. Veranstalter war der BDÜ, der mit über 6.000 Mitgliedern der größte Verband der Branche in Deutschland und Europa ist.
Es gibt viel zu tun für Dolmetscher und Übersetzer. Angefacht durch die Globalisierung steigt das Volumen des Übersetzungsmarktes und liegt in Deutschland derzeit bei etwa 750 Millionen bis 1 Milliarde Euro pro Jahr. Auch in Zeiten der Finanzkrise wächst der Übersetzungsbedarf um jährlich circa 10 Prozent. Das Wachstum bringt neue Anforderungen an den Beruf. BDÜ-Präsident Amkreutz: „Dolmetscher und Übersetzer müssen den Sprung in die Zukunft machen aufgrund der Technik, die ihnen zur Verfügung steht.“ Sie müssten sich Schritt für Schritt den neuen Herausforderungen anpassen – hinsichtlich der technischen Hilfsmittel, der Zusammenarbeit in virtuellen internationalen Teams und des erforderlichen Tempos, mit dem umfangreiche Übersetzungen in mehrere Sprachen verlangt würden. So könnten sie, gemäß dem Motto der Konferenz, „in die Zukunft übersetzen“. Auch wenn es leistungsfähige Übersetzungssoftware gibt: „Die Arbeit von Dolmetschern und Übersetzern ist unverzichtbar“, so Amkreutz. „Weder Wirtschaft, Politik noch Kultur kommen ohne qualifizierte Sprachdienstleistungen aus.“
Diese Meinung teilte Juhani Lönnroth, Generaldirektor der Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission. In seiner Rede auf der Fachkonferenz am Samstag, dem 12. September, sagte der Leiter des größten Sprachendienstes der Welt: „Der Übersetzer wird zwar nicht von der Maschine abgelöst, doch wird er sich mehr und mehr auf Hilfsmittel verlassen müssen.“ Dies sei insbesondere bei umfangreichen Übersetzungen der Fall. Dort helfe der Einsatz von Maschinen bei der Qualitätssicherung und Kohärenzkontrolle. Für anspruchsvolle Übersetzungen sei der gut ausgebildete Übersetzer, der kritisch mit der Technik umzugehen versteht, unentbehrlich. „Wir brauchen ihn dringender denn je.“ Lönnroth weiß aus der Praxis, dass der Beruf einem raschen Wandel unterliegt und neue Berufsbilder entstehen. So brauche nach seiner Erfahrung ein Übersetzer heutzutage neben sprachlichen auch analytische und intellektuelle Fähigkeiten sowie Informatikkenntnisse.
Die Sprache Deutsch ist in Lönnroths Behörde gefragt. „Als Zielsprache steht Deutsch bei uns nach Englisch und Französisch an dritter Stelle.“ Die Deutsche Sprachabteilung sei mit 126 Übersetzerinnen und Übersetzern nach der französischen und noch vor der englischen die zweitgrößte Abteilung seiner Behörde. Um das Übersetzungsaufkommen in allen 23 Amtssprachen und 506 Sprachkombinationen für die EU überhaupt zu bewältigen, sei seine Behörde auf freie Mitarbeiter angewiesen. Er forderte die Freiberufler unter den Zuhörern auf, sich bei der Europäischen Kommission zu bewerben.
Ein Höchstmaß an Feingefühl
Um die Sprache Deutsch ging es in der Rede von Professorin Jutta Limbach. Die frühere Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, des Goethe-Instituts und des Deutschen Sprachrats, sprach in ihrem Vortrag „Eine neue sprachliche Weltordnung“ über die Bedeutung der Sprache Deutsch in der globalisierten Welt. Eingangs zollte sie dem Berufsstand der Dolmetscher und Übersetzer Respekt. Limbach: „Die Kunst des Dolmetschens und Übersetzens verlangt ein Höchstmaß an Feingefühl.“ Dolmetscher und Übersetzer müssten mit der Seele lesen und zuhören können. „Geisteskraft muss mit geduldiger Empathie gepaart sein, soll das Verstehen und Übersetzen glücken.“ Die Konferenzteilnehmer, von Berufs wegen sensibel für Sprache und Kultur, folgten gespannt ihren Ausführungen über den Stellenwert der deutschen Sprache in einer „entgrenzten Welt“.
„Die hohe Resonanz auf diese erste Fachkonferenz zeigt, dass die Branche den Bedarf an einer solchen Zusammenkunft hat“, resümiert BDÜ-Präsident Amkreutz. Der Verband denkt über eine Fortsetzung der Konferenz in drei Jahren nach. Informationen zur Fachkonferenz und den Vorträgen stehen im Internet unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de.
[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2009-09-14. Bild: Christof Rieken.]
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B. Braun Melsungen Medizintechnik setzt auf Eurotext
13.9.2009 von Richard Schneider.
„Wir wollten unsere Übersetzungen zentral steuern – in einer an unsere Produktpalette und Zielgruppe angepassten Qualität und Sprache“ erklärt Sabine Duddeck, Head of Marketing Communications bei B. Braun. Die B. Braun Melsungen AG (Bild)versorgt den Gesundheitsmarkt weltweit mit Produkten aus dem Sektor Medizintechnik und ist Dienstleister für Kliniken, niedergelassene Ärzte und den Homecare-Bereich. Das Unternehmen mit einer gut 170-jährigen Tradition nutzt bei Übersetzungen nicht nur eigene Ressourcen, sondern auch externe Partner. Bei Projekten mit Übersetzungsbedarf kommt es so zu einem Zusammenspiel von Abteilungen im Inland, verschiedenen Auslandsvertretungen, dem Übersetzungsdienstleister und der externen Werbeagentur.
Externer Sprachdienstleister
Für die Effizienz dieser Übersetzungsprozesse sorgt die Eurotext AG. Der Dienstleister übersetzt für das hessische Unternehmen vor allem Marketingbroschüren sowie Speed- und Microjobs in aktuell vier verschiedene Sprachen. Die Übersetzungen erfolgen durch muttersprachliche Fachübersetzer in den jeweiligen Zielländern, die themenspezifisch und zielgruppenorientiert für B. Braun ausgewählt werden und deren Arbeiten zusätzlich computergestützten Qualitätssicherungsmaßnahmen unterliegen.
Terminologiearbeit
Zu den besonderen Services gehört das Erstellen fachterminologischer Vorschlagslisten. Diese werden im Rahmen des Übersetzungsprozesses durch die Auslandsniederlassungen freigegeben – so entsteht Schritt für Schritt eine qualitativ hochwertige, firmeneigene Terminologiedatenbank. Die direkte Einbindung der Auslandsniederlassungen von Beginn der Prozesse an schafft Vertrauen. Die gemeinsam erarbeitete Terminologie erleichtert weitere Freigaben deutlich, die weltweite Kommunikation wird zentral gesteuert und ist konsistent. B. Braun investiert dabei nicht in eigene Sprachtechnologien, sondern profitiert von den Prozessen des Dienstleisters. Eurotext gewährt allen interessierten Abteilungen des Unternehmens dezentralen Zugriff auf die bestehenden Daten. So haben Marketing, technische Dokumentation, Vertrieb und Support die gleiche terminologische Basis, die kostenfrei von Eurotext erstellt, gepflegt und zur Verfügung gestellt wird.
Zeit und Kosten reduzieren
Eurotext automatisiert die Gestaltung der übersetzten Texte. Ohne das Layout der Werbeagentur aufzulösen werden die Texte in Übersetzungseditoren importiert, fachgerecht übersetzt, kontrolliert und wieder in das Ausgangsformat exportiert – alles unter den kritischen Blicken von DTP-Fachkräften bei Eurotext. Nachdem der Projektmanager die Übersetzung freigegeben hat, ist gelegentlich nur noch ein Feinschliff der Gestaltung durch die Werbeagentur nötig. Bearbeitungszeit und Kosten werden somit stark reduziert und die Qualität des Ergebnisses steigt, da Fehlerquellen durch das Ausschneiden und Einfügen von Texten aus Zwischenformaten wie Microsoft Word entfallen.
[Text: Boris Zielonka. Quelle: Pressemitteilung Eurotext, 2009-06-14. Bild: Pressestelle B. Braun Melsungen.]
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Bayern München: Van Gaal schickt Simultandolmetscher in die Wüste
12.9.2009 von Richard Schneider.
Der neue Trainer des 1. FC Bayern München ist ein Ausländer und heißt Louis van Gaal. Sein Deutsch ist nicht perfekt, aber man spürt, dass er sich ernsthaft bemüht. Mit einem einwöchigen Intensiv-Sprachkurs bereitete er sich auf seine Aufgabe bei den Bayern vor.
Denselben Einsatz verlangt er nun auch von seinen Spielern. Die Münchner Boulevardzeitung tz berichtet: „Der Holländer hat Deutsch als Amtssprache eingeführt.“
Vorgänger Jürgen Klinsmann hatte noch im für 15 Mio. Euro neu erbauten Trainingszentrum an der Säbener Straße ein Auditorium mit fünf Dolmetscherkabinen einrichten lassen, in dem taktische Mannschaftsbesprechungen abgehalten werden. Jetzt weiß die Zeitung zu berichten: „Die Headsets sind verschwunden, es wird nicht mehr simultan gedolmetscht. Van Gaal radikal: kein Platz mehr für Klinsis Dolmetscher!“
Neben Deutsch und seiner Muttersprache Niederländisch beherrscht der Trainer, der nicht ohne Grund den Spitznamen „der General“ trägt, noch Spanisch, Englisch und etwas Französisch. Das hilft über so manche Kommunikationsschwierigkeit hinweg. Van Gaal: „Wenn Breno, Sosa oder Timoschtschuk, der noch Schwierigkeiten hat mit der Sprache, etwas nicht verstehen, erkläre ich auch mal auf Spanisch oder Englisch.“
Eine Dauerlösung sei das jedoch nicht, denn: „Wer in Deutschland spielt, muss sich der Kultur anpassen. Dazu gehört die Sprache.“ Diese soll den ausländischen Kickern nun verstärkt im vereinseigenen Sprachlabor eingetrichtert werden.
Beim 1. FC Köln verfolgt ein ebenfalls neuer und ebenfalls ausländischer Trainer genau dieselbe Strategie: 1. FC Köln entlässt alle Fußball-Dolmetscher
[Text: Richard Schneider. Quelle: tz, 2009-08-21. Bild: Dusty Cline, Fotolia.de.]
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Trados feiert 25-jähriges Bestehen mit Webinar-Marathon
11.9.2009 von Richard Schneider.
Vor 25 Jahren wurde das von Anfang an marktführende Übersetzungswerkzeug Trados in Stuttgart erfunden. Aus diesem Anlass veranstaltet SDL Trados am 12.09.2009 einen ganzen Tag lang von 9 bis 21 Uhr zahlreiche Webinare, in denen über das Unternehmen und dessen Produkte informiert wird. Die Zuschauer können sich jederzeit einwählen, ausklinken und wieder dazustoßen. Außerdem stehen Trados-Mitarbeiter für Fragen zur Verfügung.
Folgende Webinare werden in deutscher Sprache angeboten:
Einführung in SDL Trados Studio 2009, 9.30-10.10 Uhr
Ziad Chama stellt die Highlights vor, die SDL Trados Studio 2009 zur Innovation für alle Nutzergruppen macht und zeigt Ihnen u.a. wie AutoSuggest Quelltexte in Fragmente teilt und so intelligente, fragmentbezogene Vorschläge zur Übersetzung anbietet, wie ContextMatch nicht nur einzelne Sätze prüft, sondern die Umgebung des zu übersetzenden Satzes und seine Formatierung erkennt und wie sich mit QuickPlace Zahlen und Formatierungen mit einem Klick vom Ausgangs- in den Zieltext übernehmen lassen.
Einführung in die SDL Trados Server-Technologie, 11.00-11.40 Uhr
In diesem Webinar demonstriert Ziad Chama die Vorteile der Server- und Datenbank-basierten Zentralisierung von Translation Memorys. Sie erfahren hier mehr über die Architektur und Voraussetzungen für den Translation Memory-Server, die zentrale Benutzerverwaltung mit dem SDL Trados Server Manager und wie sich externe und interne Übersetzer mit einem Translation Memory-Server verbinden.
25 Jahre TRADOS – Die Geschichte des Unternehmens, 14.00-14.15 Uhr
In diesem 15-minütigen Webinar gibt Matthias Heyn einen Überblick über die bewegte Geschichte von TRADOS, die im Jahr 1984 mit Iko Graf zu Innhausen und Knyphausen und Jochen Hummel, zwei findigen Abiturienten aus Stuttgart, begann.
Tipps und Tricks zu SDL Trados Studio 2009, 15.00-15.45 Uhr
Daniel Brockmann, Produktmanager bei SDL TRADOS Technologies, zeigt Ihnen in diesem Webinar Tipps und Tricks, damit Sie schneller und einfacher mit SDL Trados Studio 2009 arbeiten können. Bei der Auswahl der Tipps und Tricks haben wir uns von häufig gestellten Fragen unserer Kunden leiten lassen.
Ausführliche Informationen und Registrierung auf der Trados-Website Translationzone.
[Text: Richard Schneider mit Material von SDL Trados. Bild: Bertold Werkmann, fotolia.de.]
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