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- 15.2.2010: Review in den Märkten: Qualitätssicherung durch die Landesgesellschaft
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- 2.2.2010: Berlin: Localization World 2010 mit Schwerpunkt Finanzwirtschaft
- 26.1.2010: Hermes Traducciones entscheidet sich für Plunet BusinessManager
- 12.1.2010: BDÜ veröffentlicht neuen Honorarspiegel für Übersetzungen und Dolmetschdienste
- 21.11.2009: "Wirtschaft macht Schule": transline kooperiert mit Reutlinger Grundschule
- 20.11.2009: Rentnerlücke: EU sucht händeringend Dolmetscher
- 19.11.2009: BDÜ Kooperationspartner der Expolingua Berlin 2009
Review in den Märkten: Qualitätssicherung durch die Landesgesellschaft
15.2.2010 von Richard Schneider.
Der Ansatz, mehrsprachige Dokumentationen durch die Landesgesellschaft auf Kundenseite zu lektorieren, kann heute einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten. Dieses Review bindet die spezifischen Kenntnisse der Landesgesellschaft optimal ein und kann die Dokumentation so bestmöglich für den jeweiligen Markt vorbereiten. Tanja Damato (Bild) von der Transline Deutschland GmbH beschreibt im nachfolgenden Beitrag unterschiedliche Aspekte des Themas und geht dabei auch auf potentielle Probleme ein.
Für ein besseres Qualitätsmanagement
Vor nicht allzu langer Zeit war es Standard in der Übersetzungsbranche, dass der Auftraggeber die Dokumentation in einem festgelegten Datenformat an den Dienstleister weitergab, der diese mithilfe allgemeiner Wörterbücher und Glossare manuell übersetzte und zurückschickte. Damit war die Dokumentation in der Zielsprache bereits druckreif. Ein professionelles Qualitätsmanagement steckte vielfach noch in den Kinderschuhen und gehörte bestenfalls zur Kür, jedoch nicht zum Pflichtprogramm.
Heute sind die Qualitätsansprüche an mehrsprachige Dokumentationen massiv gewachsen, sowohl durch internationale Rechtsnormen wie die DIN EN 15038 als auch durch verstärkten Kosten- und Zeitdruck. Während die eigentliche Übersetzung durch Software-Entwicklungen im Bereich von CAT-Tools und Prozesssteuerung bereits erheblich standardisiert wurde, steht zunehmend auch die Nachbereitung im Fokus. Aspekte wie Lektorat, Debriefing und Feedback gehören untrennbar zum Übersetzungsprozess dazu.
Eine aktuelle Tendenz, die diese Elemente integriert, zeigt, dass sich Übersetzungsprozesse weg von einer Trennung der Aufgaben von Auftraggeber und Auftragnehmern hin zu einer gemeinsamen Qualitätssicherung bewegen. Gerade die Nachbearbeitung soll durch ein professionelles Lektorat direkt bei der Landesgesellschaft des Kunden durchgeführt werden. Bisher gibt es hier methodisch wie prozessorientiert verschiedene Lösungen, wobei manches doch noch eher unsystematisch vor sich geht und nicht jedes Konzept wirklich ausgegoren ist.
End-Lektorat im Zielmarkt
Um ein Produkt erfolgreich einzuführen und dauerhaft zu etablieren, bedarf es einer lückenlosen Kenntnis sowohl des Produkts an sich als auch der Bedingungen im entsprechenden Markt. Inzwischen wird gerade bei technischen Dokumentationen vermehrt auf Standardisierung und Vereinheitlichung geachtet. Ein solcher Text ist frei von bestimmten kulturellen Prägungen, regionalen Dialekten, landestypischen Emotionen oder blumigen Ausdrücken. Jedoch ist Kulturneutralität in allen Bereichen kaum denkbar, weil sich generell jede Sprache, die sich international etabliert, auch entlang der kulturellen Voraussetzungen eines Landes ausdifferenziert.
Diese ständige Weiterentwicklung der Sprachen erfordert für das Lektorat Fachleute, die eben nicht nur Sprachprofis sind, sondern auch das Produkt selbst und den Zielmarkt kennen. Eine ins Spanische übersetzte Dokumentation für den Zielmarkt im Mutterland wird so höchstwahrscheinlich anders aussehen, als für den argentinischen Markt. Ein international tätiges Unternehmen gibt das Lektorat also bewusst an die argentinische Landesgesellschaft, die ihren Markt besser als jeder andere kennt und hier oft auch dem externen Sprachdienstleister voraus ist. Gerade bei sicherheitsrelevanten Fragen ist eine profunde Markt-, Branchen und Firmenkenntnis unerlässlich.
Aktive Vernetzung
Die eigentliche Übersetzung wird vom Dienstleister nach dem 4-Augen-Prinzip erstellt und dann zum Lektorat an den Mitarbeiter der Landesgesellschaft gegeben. Firmenspezifische Begriffe und regionale Eigenheiten können so nochmals geprüft und ggf. korrigiert werden. Oft werden jedoch Mitarbeiter aus Marketing oder Verwaltung zum Lektorat herangezogen, die im Alltag andere Aufgaben haben, einen anderen Bildungsstand, eine andere „Sprache“ und unterschiedliche Fachkenntnisse – auch in Sachen Übersetzungen – mitbringen. Abweichende Ergebnisse sind so beinahe vorprogrammiert, was nicht zuletzt Einfluss auf die Inhalte im Translation Memory hat. Deshalb muss im Vorhinein geklärt werden, wer die endgültige Freigabe von Text und Korrekturen erteilt, der Sprachprofi und damit der Übersetzer oder der Produktprofi, also der Mitarbeiter vor Ort. Abweichungen vom Ausgangstext hingegen gefährden die Verständlichkeit der Übersetzung und führen schlimmstenfalls zur Verfälschung der Texte.
Dies auszuschließen ist der Anspruch an das Zusammenspiel von Kunde und Dienstleister. Begriffliche Inkonsistenz lässt sich vermeiden, wenn die unternehmensinterne Terminologie auch in der Landesgesellschaft bekannt ist und während Übersetzung und Lektorat verwendet wird. Die Kunst des Projektmanagements besteht also darin, einen schlanken, klar strukturierten Prozess zu definieren, der allen Beteiligten gerecht wird und keine Qualitätslücken zulässt. Nur die gelungene Kollaboration zwischen Fachleuten auf beiden Seiten vermeidet entsprechende Schwierigkeiten. So kann z.B. der Einsatz eines Wikis, auf das alle Beteiligten Zugriff haben und wo sie eigene Erkenntnisse und Vorschläge einbringen können, zur besseren Abstimmung beitragen. Die permanente, aktive Vernetzung ist somit Grundvoraussetzung, um offene Fragen schnell und zuverlässig zu klären.
Technische Aspekte
Prozessseitig können zudem technische Schwierigkeiten auftreten, etwa beim Datentransfer: In vielen Ländern ist die Hard- und Softwareausstattung nicht immer auf dem neuesten Stand, den man z.B. bei Landesgesellschaften in den USA vorfindet. Auch die Leistungsfähigkeit von Datenleitungen spielt eine Rolle, die bei der Projektanlage berücksichtigt werden sollte. Lektoren hingegen müssen oft mit Software arbeiten, die nur erfahrenen Übersetzern vertraut ist und somit eine gewisse Einarbeitungszeit erfordert.
Eine Lösung ist die einfache Webschnittstelle, die von jedem internetfähigen Rechner aufgerufen werden kann, anstelle des Lektorats im Translation Memory. Weblektorats-Funktionen sind in der Regel intuitiv bedienbar und können wesentliche Routineschritte automatisieren. Alternative Oberflächensprachen erleichtern die Anwendung enorm, zudem kann auch die Quellsprache bei Verfügbarkeit von zwei oder mehr textuell und strukturell identischen Texten ausgetauscht werden. Auf diese Weise kann der Lektor mit der Sprache arbeiten, die er am besten beherrscht. Zudem kann er im fertigen Layout korrigieren, um Zusammenhänge besser nachzuvollziehen. So ist auch die Bereitstellung farbig markierter PDF-Dateien entstanden, bei denen er mittels Farbmarkierungen erkennt, welche Inhalte tatsächlich neu übersetzt wurden und damit nicht mehr geprüft werden müssen.
Feedback und Debriefing
Der Begriff „Review“ ist stark mit dem Lektorat bei der Landesgesellschaft verbunden. Allerdings zählt zur Nachbereitung auch ein strukturiertes und moderiertes Feedbackmanagement, welches gerade für zukünftige Projekte sicherstellen soll, dass jeder Lektor den notwendigen Wissensstand hat. Feedback und Debriefing sind die Voraussetzungen, um Prozesserfahrung optimal zu nutzen und zukünftig davon zu profitieren. Der Dienstleister kann den Rahmen und das Know-how bieten, um diesen Prozess professionell zu moderieren und seine eigene Branchenerfahrung mit den Markt- und Firmenkenntnissen der Landesgesellschaft zusammenzuführen.
Fazit
Ein gutes Zusammenspiel von Dienstleister und Kunden im Zielland kann bedeutend zur Qualitätssicherung beitragen. Konzepte, die das verfügbare Wissen gerade über die regionalen Umstände am Markt der Landesgesellschaft nutzbar machen, erweisen sich gegenüber einer strikten Aufgabentrennung und festgezurrter Hierarchien schnell als überlegen. Eine Unternehmensphilosophie, die hier ansetzt und flexibel auf wechselnde Anforderungen reagiert, erkennt den Wert der verfügbaren Potentiale. Der einzelne Mitarbeiter vor Ort ist damit nicht länger nur Befehlsempfänger, sondern direkt am gemeinsamen Erfolg beteiligt.
Über die Autorin
Tanja Damato leitet seit 2007 Vertrieb und Marketing sowie seit 2008 Teilbereiche der Produktion der Transline Deutschland GmbH – einem international aufgestellten Dienstleister für multilinguale technische Kommunikation.
Über die Transline Gruppe
Die Transline Gruppe ist führender Anbieter intelligenter Dienstleistungen für die Globalisierung. Mit Transline Deutschland GmbH, Transline Patentübersetzungen GmbH, den Tochtergesellschaften in einer Reihe europäischer Länder sowie der Doculine Verlags-GmbH deckt die Gruppe die gesamte Prozesskette der globalen Kommunikation ab – von der technischen Dokumentation über die sprachliche Übersetzung und kulturelle Adaption bis zur druckfertigen Fremdsprachen-Publikation oder dem mehrsprachigen Internetauftritt. In der Doculine Verlags-GmbH erscheinen Fachbücher und Publikationen zu diesem Themenkreis. Zur Transline Gruppe gehört auch das IMK Dr. Sturz (Institut für Management und Kommunikation), das in der Unternehmensgruppe den Bereich Beratung, Schulung und Coaching abdeckt.
Weitere Informationen im Internet unter www.transline.de
[Text: Tanja Damato. Quelle: Pressemitteilung Transline, 2010-02-15. Bild: Transline.]
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MultiLing vermarktet TM-System FORTIS REVOLUTION jetzt auch in Deutschland
11.2.2010 von Richard Schneider.
Nach erfolgreicher Markteinführung in den USA präsentiert MultiLing sein neues Translation-Memory-Programm FORTIS REVOLUTION nun auch in Deutschland. Die neue Software ist eine Weiterentwicklung des bewährten Systems FORTIS und wurde vom MultiLing-Entwicklerteam in enger Zusammenarbeit mit Übersetzern konsequent verbessert.
Das System optimiert Arbeitsprozesse von Übersetzern, in dem es sich wiederholende, bereits zu einem früheren Zeitpunkt übersetzte Textpassagen automatisch vorschlägt und auf Wunsch in den Text einfügt. Intelligente Verfahren des Translation-Memory-Managements und Fuzzy-Memory-Matchings ermöglichen es, neben identischen auch ähnliche Textinhalte automatisiert vorzuübersetzen. Dies erspart Zeit bei der Bearbeitung der Dokumente, sichert einheitliche Qualitätsstandards und spart dem Auftraggeber Kosten. Mit Hilfe einer grafisch visualisierten, statistischen Auswertung kann das Verhältnis zwischen neu zu übersetzenden und bereits im Translation-Memory-System vorhandenen Textteilen in einem Dokument jederzeit analysiert werden.
“Mit FORTIS REVOLUTION haben wir eine Software entwickelt, die alle Funktionalitäten sehr teurer, professioneller Translation Memory Programme in einem Paket und zu einem Preis vereint, der am Markt bisher einzigartig ist. Das System verzichtet dabei auf die bisher am Markt übliche Aufteilung in Module und Komponenten. FORTIS REVOLUTION stellt ein einfach zu bedienendes Komplettsystem dar, das allen Anforderungen an einen Software-unterstützten Übersetzungsprozess genügt. Wir haben darum entschieden, das System nicht nur den rund 1.000 weltweit für MultiLing arbeitenden Übersetzern zur Verfügung zu stellen, sondern es auch freien Übersetzern und Unternehmen zum Kauf anzubieten”, so Michael Sneddon, CEO von MultiLing.
FORTIS REVOLUTION kann ab sofort über MultiLing Deutschland zu einem Preis von 149,00 Euro erworben werden. Zukünftige Software-Updates der Produktversion sind in diesen Kaufpreis bereits eingeschlossen und werden den Kunden durch ein automatisches Update-Verfahren via Internet angeboten.
Die umfangreichen technischen Features von FORTIS REVOLUTION umfassen unter anderem:
- Unicode-Unterstützung für garantierte Kompatibilität
- Frei einstellbare Segmentierung
- XML-basiertes Standard-Tagging
- SQL-basierte Glossarerstellung
- Neue, leistungsfähige Filter für MS Word, Adobe Framemaker und InDesign
- Schnelle Vorübersetzung
- Verkürzte Vorübersetzungszeiten (10-mal schneller gegenüber anderen Translation-Memory-Tools)
- Leistungsfähige Such-Engine für reguläre Ausdrucke
- Grafische Anzeige des Verhältnisses zwischen neu zu übersetzendem und bereits im Memory vorhandenem Text
- Nutzung mehrerer Translation Memories und Glossare gleichzeitig
- Benutzerfreundliche Arbeitsoberfläche
- Automatische, kostenlose Updates
MultiLing
MultiLing ist ein international tätiges Übersetzungsunternehmen mit Stammsitz in Provo, Utah, USA. 1988 gegründet, betreibt MultiLing inzwischen Repräsentanzen in 21 Ländern. Die im weltweiten MultiLing-Netzwerk tätigen Übersetzer sind durchwegs ausgewiesene Experten auf dem zu bearbeitenden Fachgebiet und übersetzen stets nur in ihre Muttersprache.
Unterstützt werden sie durch das von MultiLing selbst entwickelte Translation-Memory-Tool FORTIS REVOLUTION und das Terminologie-Management-System SEMANTIS. Kunden haben darüber hinaus die Möglichkeit, mit dem innovativen Prozess-Management-Tool GoldenEye jederzeit den Bearbeitungsstatus und den Kostenrahmen ihrer umfangreichen Übersetzungsprojekte über das Internet abzufragen. Die Services werden ergänzt durch eine eigene DTP-Abteilung, die auf Wunsch Broschüren, Websites und andere gestaltete Dokumente nach der Übersetzung/Lokalisierung in das vorgegebene Layout bringt.
MultiLing ist unter anderem spezialisiert auf die Branchen Patentwesen, IT, chemische Verfahren, Medizintechnik, Biotechnologie und Automotive. Zu den Kunden gehören internationale Konzerne wie Procter & Gamble, Dell, IBM, AMD, Siemens, GE Medical Systems, Loewe, Münchner Rück, HP, Mazda und Samsung.
[Text: MultiLing. Quelle: Pressemitteilung MultiLing, 2010-02-11. Bild: MultiLing.]
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BDÜ veröffentlicht Exotenliste 2010: Über 100 Übersetzer für seltene Sprachen
9.2.2010 von Richard Schneider.
Bei der Suche nach einem Dolmetscher oder Übersetzer für eine “exotische” Sprache hilft die Exotenliste des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Sie enthält die Kontaktdaten von über 100 geprüften Sprachexperten für 41 in Deutschland wenig verbreitete Sprachen - von Afrikaans bis Weißrussisch.
In der Liste, die jährlich erscheint, sind im Vergleich zum Vorjahr auch Experten für die Sprachen Albanisch, Berberisch, Lingala, Luxemburgisch, Malaiisch und Singhalesisch vertreten. Die meisten der aufgeführten Dolmetscher und Übersetzer sind gerichtlich beeidigt oder ermächtigt. Diese Zusatzqualifikation ist für Behörden, Geschäftsleute und Privatpersonen wichtig, die beglaubigte Übersetzungen benötigen.
Die Exotenliste 2010 steht ab sofort auf der BDÜ-Website in der Rubrik “Für Aufraggeber” zum kostenlosen Herunterladen bereit: www.bdue.de.
Wer Experten für gängige Sprachen wie Englisch, Spanisch oder Französisch sucht, der wird ebenfalls auf der BDÜ-Website fündig: In der Mitgliederdatenbank des Verbandes stehen die Kontaktdaten von über 6000 qualifizierten Dolmetschern und Übersetzern für mehr als 80 Sprachen dieser Welt, online recherchierbar nach Muttersprachlern, Fachgebieten oder Postleitzahl.
[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2010-02-09. Bild: BDÜ.]
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acrolinx präsentiert Tools zur Autorenunterstützung erstmals auf Hannover Messe
4.2.2010 von Richard Schneider.
Auf der Hannover Messe (19.-23.04.2010) ist die acrolinx GmbH, Software-Anbieter für die intelligente Autorenunterstützung, erstmals als Aussteller vertreten und zwar im Bereich der Digital Factory am VDMA-Partnerstand (Halle 17, Stand D50). In dieser Messehalle stehen industrielle Softwarelösungen, insbesondere Lösungen für die Produktion und Produktentwicklung und deren Einbindung in die Unternehmensprozesse, im Vordergrund.Mit acrolinx IQ wendet sich das Berliner Softwarehaus an Unternehmen, die ihre Technische Kommunikation durch verständliche, konsistente und leicht übersetzbare Texte nachhaltig verbessern wollen. Die Anwender profitieren von einer durchgängig hohen Sprach- und Informationsqualität und können gleichzeitig die Einsparpotenziale für anstehende Übersetzungen voll ausschöpfen. Kostenreduzierungen um bis zu 30 Prozent sind möglich. Unter anderem sind Bosch, Siemens, Voith, Liebherr, HOMAG, SEW Eurodrive, Leica und Hirschmann von dem Know-how der acrolinx GmbH überzeugt.
„Wir folgen unseren Kunden auf die Messe“, sagt Oliver Collmann, der für das Marketing zuständige Geschäftsführer der acrolinx GmbH. „Unsere Lösungen für die intelligente Erstellung technischer Dokumentationen und Informationen kommen vermehrt im industriellen Umfeld zum Einsatz.“
Inzwischen zählen mehr als 20 Großunternehmen und Konzerne aus der fertigenden Industrie zu den acrolinx-Anwendern. Ihnen allen gemeinsam ist das Anliegen, nicht nur durch hohe Produktqualität beim Kunden zu punkten. „Eine leicht lesbare und gut verständliche Bedienungsanleitung ist Gold wert“, meinen die Kunden von acrolinx einhellig. „Das Aufkommen an Support-Anfragen ist dadurch wesentlich geringer, die Kundenzufriedenheit deutlich besser.“
Die intelligente Autorenunterstützung acrolinx IQ setzen die Kunden von acrolinx gezielt für die Qualitätssicherung der gesamten Produktkommunikation ein. Texte werden auf Terminologie, Rechtschreibung, Stilistik und Wiederverwendung geprüft. Auf diese Weise wird die Konsistenz der Inhalte sichergestellt sowie die einheitliche Verwendung der unternehmenseigenen Terminologie und die Wiederverwendbarkeit der einzelnen Texte erhöht.
In Live-Demonstrationen an allen Messetagen, jeweils um 11.00 Uhr und 14.00 Uhr, haben Interessenten die Möglichkeit, sich intensiv mit acrolinx IQ vertraut zu machen. Auf der Agenda stehen die Themen „Terminologie aufbauen und unternehmensweit etablieren“ sowie „Einführung einer Corporate Language“. Außerdem zeigt ein Rechenbeispiel, wie Unternehmen durch die intelligente Wiederverwendung vorhandener Texte und Inhalte bis zu 30 % ihrer Übersetzungskosten einsparen können.
acrolinx IQ
Autorenunterstützung, kontrollierte Sprache und Terminologiemanagement werden zunehmend in internationalen Unternehmen eingeführt. In diesem Segment hat sich acrolinx mit ihrer intelligenten Software zur Autorenunterstützung als ein führender Anbieter etabliert. acrolinx IQ vereinheitlicht Texte und Datenbestände und hilft Redakteuren, Fachsprache für den Leser und Anwender transparent, vertraut und vereinfacht aufzubereiten. Dabei werden Wortwahl, Satzbau und Länge des Textes geprüft und korrigiert. Fachterminologie wird verständlich, unterschiedliche Schreibstile werden auf einen Nenner gebracht. Das bündelt nachhaltig die Ergebnisse aus Projektteams, schafft Qualitätssicherung in der Anwenderdokumentation und gewährleistet langfristig eine hochwertige Übersetzung der Inhalte.
acrolinx GmbH
acrolinx beschäftigt sich mit der Optimierung und Qualitätssicherung technischer Texte. Das Unternehmen ging 2002 aus dem Sprachtechnologie-Labor des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (DFKI) hervor. acrolinx IQ ist die einzige integrierte Lösung für Aufbau, Verwaltung und Prüfung von Terminologie und Sprache. Die Software unterstützt die Redakteure durch Integrationen in ihre Arbeitsumgebung sehr effizient. Weltweit vertrauen mehr als 10.000 Anwender in Branchen wie IT, Automotive, Software und Maschinenbau auf acrolinx. Zu den Nutzern zählen unter anderem Motorola, IBM, Grohe, Philips, MAN, SAP, SEW Eurodrive, Siemens und SWIFT. Neben der Zentrale in Berlin unterhält acrolinx eine Filiale in den USA und eine Vertriebspartnerschaft in Japan.
[Text: acrolinx. Quelle: Pressemitteilung acrolinx, 2010-02-04. Bild: acrolinx.]
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Berlin: Localization World 2010 mit Schwerpunkt Finanzwirtschaft
2.2.2010 von Richard Schneider.
Die zunehmende Liberalisierung des Finanzmarktes verändert die Marktsituation von Banken und Versicherungen. Sie müssen sich international aufstellen und insbesondere auch international kommunizieren, wenn sie ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten wollen. Das dafür notwendige Rüstzeug in Form von Expertenwissen und Anwenderbeispielen erhalten Entscheider und Kommunikationsverantwortliche aus der Finanzdienstleistungsbranche auf der Localization World - der führenden Konferenz rund um die internationale Produkt- und Unternehmenskommunikation. Sie findet vom 7. bis 9. Juni 2010 in Berlin unter dem Motto “Know-how for Global Success” statt.
Damit Banken und Versicherungen innerhalb des zunehmend liberalisierten Marktes ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten, bedarf es einer zunehmenden Internationalisierung ihrer Geschäftsaktivitäten. Damit verbunden sind umfassende Lokalisierungsprojekte wie das Bereitstellen von Webinhalten, Verkaufsprospekten, Geschäftsberichten und anderen Unterlagen in mehreren Sprachen. Übersetzungen müssen oft innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen, andererseits kommt es bei den betreffenden Dokumenten schon aus Haftungsgründen auf jedes einzelne Wort an.
Die Unternehmen verfolgen hierbei recht unterschiedliche Strategien, die Bandbreite reicht von dem internen Übersetzer-Team bis hin zum kompletten Outsourcing der Übersetzungen an Sprachdienstleister. Gerade in der Zusammenarbeit mit Externen spielt die Vertraulichkeit der Daten - auch diese ist haftungsrelevant, Stichwort Insiderhandel - und die Datensicherheit eine zentrale Rolle. Als weitere Komponente gewinnt das Prozess- und Projekt-Management zunehmend an Bedeutung, da Lokalisierungsprojekte schon aufgrund der Vielzahl der beteiligten Akteure zunehmend komplex sind. Hier suchen Banken und Finanzdienstleister vermehrt nach effizienten Lösungen.
Auf der Localization World werden dazu Experten und Berater sowie Verantwortliche aus Banken und Versicherungen in Form von Fachvorträgen und Anwenderberichten umfassendes Wissen weitergeben. Es handelt sich dabei um einen von mehreren Branchenschwerpunkten innerhalb des dreitägigen Konferenzprogramms. In vier parallelen Vortragsslots zeigen Unternehmen auf, wie sie ihre Internationalisierungsstrategie realisiert haben. Experten und Anwender informieren über professionelles Lokalisierungsmanagement, die Identifizierung strategischer Zielmärkte sowie über die Realisierung mehrsprachiger Webseiten.
Die Localization World 2010 findet vom 7. bis 9. Juni 2010 in Berlin statt.
www.localizationworld.com
[Text: Localization World. Quelle: Pressemitteilung Localization World, 2010-02-02. Bild: Localization World.]
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Hermes Traducciones entscheidet sich für Plunet BusinessManager
26.1.2010 von Richard Schneider.
Das spanische Übersetzungsunternehmen Hermes Traducciones führt den Plunet BusinessManager als zentrale Lösung für Business- und Translation Management ein. Als eine der führenden Agenturen auf der Iberischen Halbinsel mit Niederlassungen in Madrid und Málaga setzt Hermes konsequent auf höchste Qualitätsstandards bei der Planung, Steuerung und Kontrolle von Übersetzungsprojekten.
„Wir haben uns für Plunet entschieden, weil wir bisher unterschiedliche Systeme für Projektmanagement und Controlling benutzt haben. Das hat unsere gesamte Arbeit sehr verlangsamt. Durch Plunet lassen sich nun alle Daten und Prozesse auf einem System zusammenführen und mit unserem EN-15038-zertifizierten Workflow für Übersetzungsdienstleistungen verknüpfen. Wir können so bei allen Unternehmensprozessen Zeiteinsparungen erreichen und unsere Produktivität deutlich steigern“, sagt Juanjo Arevalillo, Geschäftsführer von Hermes Traducciones.
Bastian Enners, Plunet Vertriebsleiter Europa, fügt abschließend hinzu: „Wir freuen uns sehr, Hermes Traducciones als neuen Kunden begrüßen zu dürfen. Mit dem Plunet BusinessManager lassen sich sämtliche kaufmännische Prozesse von Übersetzungsdienstleistern optimieren. Vom Vertrieb über das Projektmanagement bis hin zur Controlling-Abteilung und der Geschäftsführung - unsere Lösung erhöht die Produktivität und Wirtschaftlichkeit in allen Unternehmensbereichen. Davon wird Hermes nachhaltig profitieren.“
Plunet GmbH
Die Plunet GmbH, mit Niederlassungen in Würzburg, Berlin und New York, entwickelt und vertreibt die Business- und Workflowmanagementsoftware „Plunet BusinessManager“, eine der weltweit führenden Standardsoftwarelösungen für die Übersetzungsbranche.
Auf einer webbasierten Plattform bietet das System das perfekte Werkzeug für Business-, Workflow- und Dokumentenmanagement – integriert Übersetzungssoftware, Finanzbuchhaltungssysteme sowie bestehende Systemlandschaften – für Übersetzungsagenturen und Sprachendienste. Der Plunet BusinessManager bietet ein Höchstmaß an Automatisierung und Flexibilität für professionelle Nutzer. Die vielfältigen Funktionen und Erweiterungen des BusinessManagers passen sich im frei wählbaren Baukastensystem individuellen Bedürfnissen an. Die Grundfunktionen beinhalten unter anderem: Angebots-, Auftrags- und Rechnungsmanagement - inklusive umfassender Finanzreports, flexibles Job- und Workflowmanagement sowie Termin-, Dokumenten- und Partnerverwaltung.
[Text: Daniel Rejtö. Quelle: Pressemitteilung Plunet, 2010-01-26. Bild: Plunet.]
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BDÜ veröffentlicht neuen Honorarspiegel für Übersetzungen und Dolmetschdienste
12.1.2010 von Richard Schneider.
Der neue Honorarspiegel des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) ist erschienen: Er enthält Honorartabellen für Übersetzungsleistungen in 50 Sprachrichtungen, Korrekturleistungen in 13 Sprachen und Dolmetschleistungen in 20 Sprachkombinationen. Die Zahlen des Honorarspiegels beruhen auf einer branchenweiten Honorarumfrage des Verbandes im vergangenen Juni, mit der die in Deutschland erzielten Honorare aus dem Jahr 2008 erfasst wurden. An der Umfrage beteiligten sich über 1.200 freiberufliche Dolmetscher und Übersetzer sowie Übersetzungsunternehmen.
Das von der Umfrage abgedeckte Marktvolumen beläuft sich auf über 58 Millionen Euro. Damit ist dies die größte und aktuellste Umfrage in der deutschen Übersetzungsbranche. Der BDÜ führt seit 2008 jährlich im Juni eine Honorarumfrage durch. Mit der Publikation der Umfrageergebnisse will der Verband Transparenz in einem unübersichtlichen Markt schaffen.
“Die Honorare für Übersetzungen in den Hauptsprachrichtungen sind im Vergleich zum Vorjahr um fünf bis sechs Prozent gestiegen”, erläutert Wolfram Baur, Geschäftsführer der BDÜ Service GmbH, die den Honorarspiegel verlegt. So sei beispielsweise das durchschnittliche Honorar für Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche für Direktkunden in Wirtschaft und Industrie von 1,27 Euro auf 1,34 Euro pro Zeile gestiegen. Die Tages- und Stundensätze für Dolmetschleistungen hätten ebenfalls deutlich zugelegt.
Baur: “Der Honorarspiegel liefert wichtige Informationen für Übersetzer, Dolmetscher und deren Auftraggeber, die jetzt zum Jahresanfang neue Honorarsätze aushandeln.” Im Schlussteil der 90-seitigen Broschüre stehen ergänzend dazu detaillierte Erläuterungen und Modellrechnungen zur Honorarkalkulation, Musterauftragsbedingungen für
Übersetzungsleistungen und Empfehlungen für die Zusammenarbeit zwischen Übersetzern und Übersetzungsdienstleistern.
Der “Honorarspiegel für Übersetzungs- und Dolmetschleistungen in der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2008″ kostet 15,00 Euro. Interessierte können ihn
über den Buchhandel erwerben oder direkt über die BDÜ-Website unter www.publikationen.bdue.de bestellen.
BDÜ Service GmbH
Die BDÜ Service GmbH, die den Honorarspiegel verlegt und vertreibt, wurde vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) im Jahr 2003 gegründet, um die wirtschaftlichen Aktivitäten des Bundesverbandes auszuführen. Das Leistungsspektrum der BDÜ Service GmbH umfasst unter anderem die Organisation und Durchführung berufsbezogener Seminare und Fachkonferenzen, den Vertrieb branchenspezifischer Publikationen sowie werbeunterstützende Maßnahmen für Mitglieder des BDÜ (www.bdue.de).
[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2010-01-12. Bild: BDÜ.]
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“Wirtschaft macht Schule”: transline kooperiert mit Reutlinger Grundschule
21.11.2009 von Richard Schneider.

Mehr als 200 Partnerschaften zwischen Unternehmen, Schulen und Ausbildungseinrichtungen wurden bereits im Rahmen der Initiative “Wirtschaft macht Schule” der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgeschlossen. Erstmals wurde jetzt auch die Zusammenarbeit mit einer Grundschule vereinbart. Die transline Deutschland Dr. Ing. Sturz GmbH will den Kindern der Hohbuchschule spielerisch Einblicke in die Berufswelt der Übersetzer und Dolmetscher vermitteln. „Die Kooperation zeigt den Kindern mit Migrationshintergrund, welchen Vorteil sie durch ihre Zweisprachigkeit haben und dass sie es schätzen können, Vorfahren aus anderen Ländern zu haben“, so Nadine Nobile, Projektmanagerin bei der IHK Reutlingen. Gleichzeitig werde ihnen klar, dass es Unternehmen gibt, die sich für die Verständigung von Völkern einsetzen.
transline kooperiert schon seit Längerem mit zwei Gymnasien. „Kinder sollen die Berufsbilder, die wir in unserem Unternehmen haben, in ihren Katalog aufnehmen. Das kann nicht früh genug sein“, so Dr.-Ing. Wolfgang Sturz. Deshalb wendet er sich jetzt gezielt an die Grundschüler der Hohbuchschule und lädt sie in sein Unternehmen ein. Schulleiterin Angelika Mehnert ist begeistert: „Wir haben einen hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund und es treffen viele verschiedene Kulturen in unserer Schule aufeinander.“ Der Besuch beim Sprachendienstleister helfe, die Hemmschwellen der Kinder abzubauen und ihnen zu verdeutlichen, dass unterschiedliche Nationalitäten und verschiedene Sprachen eine Bereicherung sind. Mehr als zwei Drittel der Hohbuchschüler sind Kinder von Einwanderern und müssen mit mindestens zwei Sprachen umgehen.
Carmela Damato hat bei transline die Projektleitung inne und war schon vor der Vertragsunterzeichnung aktiv: Die Viertklässler der Hohbuchschule durften im Reutlinger Unternehmen bereits schnuppern. Sie begaben sich auf Weltreise durch das Unternehmen, lernten Flaggen und Sprachen aus aller Herren Länder kennen und versuchten sich im Übersetzen. Das gelang natürlich den Kindern mit ausländischer Muttersprache am besten. Souverän wechselten sie zwischen zwei Sprachen hin und her.
„Am Besten fand ich das Dolmetschen.“ - „Das Sprachenraten war richtig lustig.“ - „Es war sehr, sehr super.“ Das waren nur einige der vielen Kommentare der Dritt- und Viertklässler, die einen Vormittag im Reutlinger Übersetzungsunternehmen verbringen durften. Aber auch den transline-Mitarbeitern hat der Vormittag, an dem Dutzende wissbegieriger Schüler durch die Büroräume wuselten, Spaß gemacht.
Carmela Damato meint dazu: „Wir wollten Wissen vermitteln, dabei aber unbedingt auch selber lernen“. Deshalb hat sie in Abstimmung mit der Ausbildungsabteilung ein Projekt ins Leben gerufen, an dem alle neun Transline-Auszubildenden beteiligt waren. Vielleicht lag es daran, dass die jungen Leute sich noch so gut an ihre eigene Schulzeit erinnern konnten – jedenfalls hat das Projektteam in vielen Brainstormings insgesamt fünf Stationen konzipiert, die den Schülern einen interessanten Einblick in die Arbeit eines Übersetzungsbüros, aber auch in fremde Sprachen und Kulturen vermitteln sollten.
Schnuppertag bei Transline
Es fing an in der EDV-Abteilung, in der den Schülern gezeigt und erklärt wurde, wie die Computer, mit denen die Übersetzer bei Transline arbeiten, von innen aussehen. An der nächsten Station ging es dann um die Geografie. Dort durften die Schüler in einem Quiz Flaggen der verschiedenen Länder einer Weltkarte zuordnen. Da unter den Schülern selber vom Iran über Russland bis zu den USA viele Nationen vertreten waren, gab es natürlich ganz oft den Ausruf „… und da komme ich her“. In einer weiteren Station durften die Kinder diesen Ländern dann Fotos mit landespezifischen Besonderheiten zuordnen. Die Transline-Azubis hatten bei der Foto-Auswahl besonders viel Wert auf lustige Bilder gelegt – entsprechend heiter war die Stimmung bei dieser Station.
Beim Sprachenraten war das Fremdsprachengefühl gefordert. Auch hier waren die Kinder sich in den kleinen Teams immer erstaunlich schnell darüber einig, ob ihnen gerade russische, türkische, griechische oder andere Sprachaufnahmen vorgespielt wurden.
Eine richtige Herausforderung war dann das Dolmetschen, bei der die recht große Anzahl der mehrsprachig aufwachsenden Kinder glänzen durften. Zusammen mit den Übersetzern und Lektoren von Transline wurden 3er-Gruppen gebildet: Ein Deutscher sollte sich mit einem Fremden unterhalten – dolmetschen durfte dann der Schüler. Da haben sogar die Transliner gestaunt als sie erleben konnten, wie perfekt die jungen Leute zwischen den verschiedenen Sprachwelten hin- und herspringen konnten.
Zum Schluss gab es für jeden Teilnehmer neben einer Brezel mit Orangensaft natürlich eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme an „Eine Reise in verschiedene Welten“. Und mehr als einmal wurde der Wunsch geäußert: „Dürfen wir auch wiederkommen?“
Kooperationsvereinbarung unterzeichnet
Um die Zusammenarbeit von Transline und der Hohbuchschule langfristig zu sichern, unterzeichneten Geschäftsführer Dr.-Ing. Wolfgang Sturz und Schulleiterin Angelika Mehnert jetzt eine Kooperationsvereinbarung. Sturz erklärte: “Wir haben eine Verantwortung gegenüber jungen Leuten, denn der Staat mit seinen geringen Bildungsbudgets bringt da zu wenig.” Außer dem Schnuppertag sollen bald weitere Aktivitäten folgen.
transline
Die transline-Gruppe ist führender Anbieter intelligenter Dienstleistungen für die Globalisierung. Mit transline Deutschland GmbH, den Tochtergesellschaften in einer Reihe europäischer Länder sowie der doculine Verlags-GmbH deckt die Gruppe die gesamte Prozesskette der globalen Kommunikation ab – von der technischen Dokumentation über die sprachliche Übersetzung und kulturelle Adaption bis zur druckfertigen Fremdsprachen-Publikation oder dem mehrsprachigen Internetauftritt. In der doculine Verlags-GmbH erscheinen Fachbücher und Publikationen zu diesem Themenkreis. Zur transline-Gruppe gehört auch das Steinbeis Transferzentrums Wissensmanagement und Kommunikation, das in der Unternehmensgruppe den Bereich Beratung, Schulung und Coaching abdeckt.
IHK-Projekt „Wirtschaft macht Schule“
Das IHK-Projekt „Wirtschaft macht Schule“ startete im Jahr 2004 und vermittelte erst Kontakte zwischen Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien. Seit circa einem Jahr spricht die IHK Reutlingen auch gezielt Grund- und Förderschulen an. Das Ziel: Kinder und Jugendliche sollen Betriebe in ihrer Umgebung kennenlernen. Möglichkeiten gibt es viele: von Betriebsbesichtigungen bis hin zu Tagespraktika in höheren Klassen. Für die Vertragspartner gibt es keine Vorschriften: Sie können die Kooperationen nach ihren eigenen Möglichkeiten gestalten.
[Text: IHK, transline, Richard Schneider. Quelle: Pressemitteilungen IHK, 2009-11-28; transline, 2009-06-15; Südwest Presse, 2009-11-19. Bild: IHK Reutlingen, transline.]
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Rentnerlücke: EU sucht händeringend Dolmetscher
20.11.2009 von Richard Schneider.

Bei der Generaldirektion Dolmetschen der Europäischen Kommission läuten die Alarmglocken: In den nächsten fünf bis zehn Jahren gehen viele Konferenzdolmetscher in den Ruhestand. Deshalb sind die Dolmetschdienste der Europäischen Institutionen auf der Suche nach hochqualifizierten Konferenzdolmetschern mit Muttersprache Deutsch, die bei den Sitzungen in Brüssel, Luxemburg und Straßburg dafür sorgen, dass die Kommunikation reibungslos verläuft.
Ein Video-Clip, der heute online geht, soll jungen Menschen in allen deutschsprachigen Ländern Einblick e in die Arbeit der EU-Dolmetscher geben und ihnen Lust auf diesen Beruf machen: “Dolmetschen für Europa – ins Deutsche.”
Warum ist die Lage wie sie ist?
Die Generaldirektion Dolmetschen steht vor einem Generationenwechsel. Ab Mitte der siebziger Jahre– nach dem Beitritt Großbritanniens, Irlands und Dänemarks und nach dem Beitritt Griechenlands 1981 – wurden viele Dolmetscher eingestellt, um den gestiegenen Bedarf zu decken. Diese Generation geht jetzt langsam in den Ruhestand. Damit es bei der Verdolmetschung hochrangiger politischer und technischer Sitzungen in den EU-Institutionen zu keinen Engpässen kommt, muss diese Lücke so rasch wie möglich geschlossen werden.
Warum ist es schwierig, Nachwuchs zu finden?
Wir leben im Zeitalter des Internets, die junge Generation bloggt, chattet und twittert. Briefe schreiben? Bücher lesen? Das ist “out”! Für den Dolmetscherberuf hat das sicht- und hörbare Folgen, denn das Wichtigste ist die Beherrschung der Muttersprache in all ihren Facetten. Doch nicht nur die umfassende Beherrschung der eigenen Sprache wird immer mehr zum Problem: Beim Fremdsprachenlernen dominiert Englisch. Sprachen, die einmal Weltsprachen waren (wie das Französische), haben ihren Status eingebüßt, andere, wie z. B. osteuropäische Sprachen, gelten als schwierig oder exotisch. Dabei sind gerade die vielen verschiedenen Sprachen ein typisches Merkmal der EU und die Förderung dieser Vielfalt ein fester Bestandteil der EU-Politik. Für die GD Dolmetschen der Europäischen Kommission und die Dolmetschdienste der anderen EU-Institutionen bedeutet das, dass es einen Bedarf an allen EU-Amtssprachen gibt.
Dolmetschen für die EU: hervorragende Berufsaussichten
Konferenzdolmetscher sorgen dafür, dass Parlamentarier, Minister, Sachverständige und Delegierte aus allen EU-Mitgliedsländern ohne Sprachbarrieren miteinander kommunizieren können. Sie sind Mittler zwischen verschiedenen Kulturen und Sprachen. Die europäischen Institutionen beschäftigen festangestellte Dolmetscher mit sicherem Arbeitsplatz und guten Karriereaussichten, sowie. Freiberufler, die selbst entscheiden, wann und wo sie für die EU arbeiten.
Gesucht werden junge, motivierte, gut ausgebildete Konferenzdolmetscher die ihre Muttersprache perfekt beherrschen und darüber hinaus noch ausgezeichnete Kenntnisse in mindestens zwei Fremdsprachen (Englisch und eine weitere EU-Sprache) mitbringen, die Interesse an fremden Kulturen und Menschen haben und das Weltgeschehen mit Neugier verfolgen.
Weiterführende Links und Informationen
Generaldirektion Dolmetschen der EU-Kommission
Anwerbeseite auf Facebook
Anwerbeseite auf Twitter
Liste mit europäischen Universitäten und Fachhochschulen, die Simultandolmetscher ausbilden
[Text: EU. Quelle: Pressemitteilung, 2009-11-20. Bild: EU.]
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BDÜ Kooperationspartner der Expolingua Berlin 2009
19.11.2009 von Richard Schneider.
Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) ist in diesem Jahr Kooperationspartner der Expolingua Berlin 2009. Schwerpunkt der 22. Internationalen Messe für Sprachen und Kulturen ist diesmal das Thema „Dolmetschen und Übersetzen“. Wer sich für die beiden Sprachenberufe interessiert, der erhält auf der Sprachenmesse vom 20. bis 22. November Informationen rund um das Berufsbild, die Ausbildung und Karrieremöglichkeiten.
Der BDÜ, Deutschlands größter Verband für Dolmetscher und Übersetzer, berät Interessenten an seinem Messestand und gibt in vier Vorträgen einen Einblick in die
Berufspraxis. Vorab geben Experten im Expolingua-Weblog unter www.expolingua.blogspot.com nützliche Hinweise zu den beiden beliebten Berufen – darunter sind auch einige Beiträge des BDÜ.
Viele junge Menschen möchten ihre Liebe zu Fremdsprachen zum Beruf machen“, weiß BDÜ-Präsident Johann J. Amkreutz. „Wir freuen uns, Interessenten über die anspruchsvolle Tätigkeit des Übersetzens und Dolmetschens zu informieren.“ Neben ausgezeichneten Sprachkenntnissen gelte es unter anderem, das
Handwerk der „Translation“ zu erlernen.
Insgesamt gibt es etwa 200 Aussteller aus 30 Ländern auf der Expolingua 2009, darunter viele Sprachschulen aus dem In- und Ausland und in diesem Jahr auch die Generaldirektionen Dolmetschen und Übersetzen der Europäischen Kommission. Die Generaldirektion Dolmetschen stellt im Rahmen der Expolingua
die EU-Kampagne: „Dolmetschen für Europa … auf Deutsch“ vor.
www.expolingua.com
[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2009-11-03.]
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