Feuerwehr Arnsberg präsentiert Einsatz-Wörterbuch in neun Sprachen

Wörterbuch Feuerwehr Arnsberg

Die Feuerwehr Arnsberg präsentiert ihr Einsatz-Wörterbuch: Feuerwehr-Pressesprecher Peter Krämer, stellv. Wehrführer Harald Kroll, Wehrführer Bernd Löhr, Petra Schmitz-Hermes von der BürgerStiftung Arnsberg und Bürgermeister Hans-Josef Vogel.

Die Feuerwehr der Stadt Arnsberg geht bei der Bewältigung ihrer Einsätze neue Wege und ist ab sofort darauf vorbereitet, an Schadensstellen bei Bedarf künftig auch mehrsprachig mit der Bevölkerung in Kontakt treten zu können. Hierfür übergab der Koordinator des Projekts zur interkulturellen Öffnung der Arnsberger Wehr, Feuerwehr-Pressesprecher Peter Krämer, am 24. März die ersten Exemplare eines „Einsatz-Wörterbuchs“ an Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Wehrführer Bernd Löhr. Doch was steckt hinter diesem neuartigen Ansatz?

Die Auswirkungen einer sich stetig wandelnden Gesellschaft machen auch vor der Arbeit der Arnsberger Feuerwehr nicht halt. So wird die Bevölkerung auch in der Ruhr-Stadt nicht nur immer älter, sondern auch immer bunter. Menschen mit vielen verschiedenen kulturellen und religiösen Hintergründen leben in Arnsberg. Sie alle gleichermaßen zu schützen, ist die Aufgabe der Feuerwehr. Im Einsatzfall können sich für die Blauröcke aber Probleme dadurch ergeben, dass Personen, die sich in einer Notlage befinden und mit denen die Wehrleute kommunizieren müssen, über nur geringe oder gar keine Deutschkenntnisse verfügen.

Die Feuerwehr der Stadt Arnsberg möchte daher mit einem Einsatz-Wörterbuch insbesondere ihren Führungskräften, die in der Funktion eines Einsatzleiters in Kontakt mit Menschen kommen, die der deutschen Sprache nicht oder nur teilweise mächtig sind, eine sprachliche Hilfestellung an die Hand geben. Diese soll sie dazu in die Lage versetzen, in einer Einsatz-Situation in der jeweils erforderlichen Sprache die wichtigsten Anweisungen zu geben und Fragen zu stellen, um die für einen erfolgreichen Einsatzverlauf erforderlichen Informationen zu übermitteln und zu erhalten. Hierbei sind die in dem Wörterbuch aufgeführten Fragestellungen so formuliert, dass entweder eine „Ja/Nein“-Antwort möglich ist, welche durch Nicken oder Kopfschütteln gegeben werden kann, oder die Übermittlung der erbetenen Information durch Zeigen möglich ist.

Alle Fahrzeuge der Arnsberger Wehr werden ausgestattet

Deckblatt Einsatz-Wörterbuch

Deckblatt des Einsatz-Wörterbuchs

Damit die Wörterbücher bei allen Einsätzen zur Hand sind, wird künftig auf jedem der insgesamt 62 Einsatzfahrzeuge der Arnsberger Feuerwehr ein Exemplar dieses mehrsprachigen Führungsmittels mitgeführt. Mit seinem kompakten DIN A 5-Querformat passt es in jedes Handschuhfach, und durch seine übersichtliche grafische Gestaltung, für die die Arnsberger Druckerei F. W. Becker verantwortlich zeichnet, kann das Wörterbuch auch bei der besonderen Stressbelastung, die ein Feuerwehr-Einsatz für die Einsatzleiter mit sich bringt, schnell und verlässlich eingesetzt werden. Zudem erhalten die in der Stadt Arnsberg ansässigen Kulturvereine mehrere Exemplare des Wörterbuchs, damit auch dort bekannt ist, auf welche Weise die Feuerwehr in Zukunft bei einem Ernstfall mit ihren Landsleuten kommunizieren kann.

Das Einsatz-Wörterbuch der Arnsberger Feuerwehr ist landesweit einzigartig. Seine Herstellung wurde mit finanziellen Mitteln der BürgerStiftung Arnsberg realisiert. Bürgermeister Vogel und Wehrführer Löhr dankten der Vertreterin der BürgerStiftung Arnsberg, Frau Petra Schmitz-Hermes, die ebenfalls an der Übergabe teilnahm, für diese Unterstützung. „Besonders in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist diese Form der öffentlich-privaten Kooperation richtungsweisend und ein erfolgreiches Modell der gemeinsamen Übernahme von Verantwortung für unsere Zivilgesellschaft.“, so Bürgermeister Vogel.

Einsatz-Wörterbuch wurde in interaktivem Prozess geschrieben

Auch das Zusammentragen der Übersetzungen in dem Wörterbuch erfolgte im Rahmen eines neuartigen interaktiven Prozesses. Im ersten Schritt wurden die erforderlichen Anweisungen und Fragen, die in dem Nachschlagewerk Berücksichtigung finden sollten, durch einen Arbeitskreis aus interessierten Angehörigen der Arnsberger Wehr gesammelt. Dann kam es zu einem ersten Praxis-Test im Rahmen des „Dies Internationalis“, dem Arnsberger Fest der Kulturen am 08. Juni 2013 auf der Neheimer Marktplatte. Hier wurden Passanten mit einem mehrsprachigen Hintergrund gebeten, die in Tabellen vorgefertigten Sätze in ihre jeweilige Muttersprache zu übersetzen. Die Resonanz der Gäste auf diesen Aufruf der Feuerwehr war sehr erfreulich, so dass innerhalb eines Tages der Großteil des Wörterbuches mit Übersetzungen gefüllt werden konnte.

Zur Ergänzung der verbliebenen sowie zur sprachlichen Verifizierung der bereits gesammelten Übersetzungen wurde das Fremdsprachenzentrum der Universität Bielefeld unter der Leitung von Frau Dr. Susanne Hecht um Unterstützung gebeten. Die Universität Bielefeld gewährte diese Unterstützung unproblematisch und kostenlos. Hierfür dankt die Arnsberger Feuerwehr der Hochschule nochmals ausdrücklich. Zudem unterstützten Frau Parthena Soulidou von der Technischen Universität Dortmund und Herr Dr. Ahmet Arslan, Islamkundelehrer aus Meschede, die Übersetzungsarbeit maßgeblich. Insbesondere Herrn Dr. Arslan gebührt ein ausdrücklicher Dank für seine wertvolle Mithilfe bei der Realisierung des Wörterbuchs. Er unterstützt das Projekt der interkulturellen Öffnung der Arnsberger Feuerwehr zudem von Beginn an ehrenamtlich durch seine fundierten Fachkenntnisse und hat sich hierdurch weitreichende Verdienste um die kulturelle Bereicherung der Arnsberger Wehr erworben.

„Arnsberger Feuerwehr noch besser auf Ernstfall vorbereitet.“

Abschließend blickte Arnsbergs Wehrführer Bernd Löhr im Rahmen des Übergabe-Termins optimistisch in die Zukunft: „Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit Hilfe von Institutionen und Experten, aber vor allem auch mit der Unterstützung von unseren Feuerwehrangehörigen dieses Einsatz-Wörterbuch Realität werden lassen konnten.  Und ich bin schon sehr gespannt auf seine ersten Bewährungsproben im Einsatz – obgleich ich natürlich hoffe, dass dies nicht allzu oft vorkommen möge. Doch sollte dieser besondere Ernstfall eintreten, ist die Arnsberger Feuerwehr mit dem Einsatz-Wörterbuch ab sofort noch besser auf ihn vorbereitet.“

Sat.1 NRW und WDR berichten über Einsatz-Wörterbuch

Dreharbeiten Sat1

Brandmeister Benjamin Hugo testet das neue Wörterbuch

Das Einsatz-Wörterbuch der Feuerwehr der Stadt Arnsberg ist nun auch Gegenstand der landesweiten medialen Berichterstattung. Ende März war ein Kamera-Team des Fernsehsenders Sat1 NRW an der Feuerwache in Alt-Arnsberg und hat einen Beitrag für die Sendung “17:30 Sat.1 NRW: Aktuell” gedreht.

Neben Statements von Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Feuerwehr-Pressesprecher Peter Krämer zum Hintergrund der Erstellung des Wörterbuchs hatte auch die Mannschaft der hauptamtlichen Wachabteilung einen Auftritt.

Sie sprachen einige der in dem Wörterbuch enthaltenen Fragen und Anweisungen in verschiedenen Sprachen in die Kamera. Zudem machte die Kamera-Crew von Sat.1 die Probe aufs Exempel und erprobte, ob sich das Einsatz-Wörterbuch auch im Notfall bewährt.

Interview Peter Krämer

Sat.1 interviewt Pressesprecher Peter Krämer

Hierfür wurde zum einen eine Unfall-Szene nachgestellt, in der Brandmeister Benjamin Hugo mit Hilfe des Wörterbuchs auf Polnisch einige Fragen zum körperlichen Befinden an das Unfallopfer richtete. Zudem testete Pressesprecher Peter Krämer, ob er sich auf Russisch gegenüber der Vorsitzenden des in Neheim beheimateten Russischen Kulturvereins Nadezda, ihres Zeichens Sprachlehrerin, verständlich machen kann.

Mitte April berichtete auch der WDR (Westdeutscher Rundfunk) über das Wörterbuchprojekt der Arnsberger Feuerwehr.

Die rund zweieinhalbstündigen Dreharbeiten waren für alle Beteiligten ein zwar herausforderndes, aber auch ein ebenso spannendes und bereicherndes Erlebnis. Die Arnsberger Wehr konnte sich somit schon mal auf die erste Bewährungsprobe des Einsatz-Wörterbuchs im Real-Einsatz vorbereiten, auch wenn dessen Gebrauch im Sinne der Betroffenen hoffentlich nicht allzu häufig erforderlich sein wird.

Download: Einsatz-Wörterbuch der Feuerwehr der Stadt Arnsberg.

www.feuerwehr-arnsberg.de

[Text: Peter Krämer, Pressesprecher Feuerwehr Arnsberg. Quelle: Feuerwehr Arnsberg, Februar/März 2014. Bilder: Feuerwehr Arnsberg.]

MDÜ 2/2014 mit Schwerpunktthema „Translation-Memory-Tools“

MDÜ 2/2014Gut zwei Jahre nach den letzten Tools-Überblicken im MDÜ 5/2011 (stationäre Systeme) und 1/2012 (webbasierte Systeme) hat Dr. Nicole Keller in der aktuellen Ausgabe der vom BDÜ herausgegebenen Fachzeitschrift MDÜ wieder aktuelle Versionen führender Werkzeuge für Übersetzer unter die Lupe genommen, und zwar anhand eines Übersetzungsprojekts aus der Praxis.

Herausgekommen ist ein 160 Seiten starker Testbericht, von dem Auszüge in diesem Heft präsentiert werden. Im Überblick die stationären Systeme Déjà Vu X3, memoQ 2013 R2, SDL Trados Studio 2014, TransitNXT, Wordfast Pro sowie die webbasierten Tools memSource 4.1, Wordbee und XTM. Und ganz ausführlich: das brandneue Across v6.

Außerdem im Heft: Hintergrundinformationen zum ECQA-Zertifikat für Terminologiemanagement von Dr. Anja Drame (Termnet), eine Einschätzung der Gemeinsamen Vergütungsregel für Literaturübersetzungen von BDÜ-Bundesreferentin Katrin Harlaß, neue Leistungen für BDÜ-Mitglieder und ein Bericht über die Jahresmitgliederversammlung (JMV) BDÜ-Dachverbandes in Karlsruhe. In der Rubrik Rezensionen stellt Snezana Zugcik das USA-Lexikon aus dem Erich Schmidt-Verlag vor.

Im Mittelteil befindet sich ein 24 Seiten starker Einhefter mit dem kompletten vorläufigen Programm des 20. FIT-Weltkongresses, der vom 4.-6. August 2014 in Berlin stattfindet.

Das Inhaltsverzeichnis im Einzelnen:

Titelthema „Translation-Memory-Tools“

  • Dr. Nicole Keller: Tanslation-Memory-Systeme 2014: Unter der Lupe
  • Dr. Nicole Keller: TM-Tools im Überblick – stationäre Systeme: Déjà Vu X3
  • Dr. Nicole Keller: TM-Tools im Überblick – stationäre Systeme: memoQ 2013 R2
  • Dr. Nicole Keller: TM-Tools im Überblick – stationäre Systeme: SDL Trados Studio 2014
  • Dr. Nicole Keller: TM-Tools im Überblick – stationäre Systeme: TransitNXT
  • Dr. Nicole Keller: TM-Tools im Überblick – stationäre Systeme: Wordfast Pro 3.3
  • Dr. Nicole Keller: TM-Tools im Überblick – webbasierte Systeme: MemSource 4.1
  • Dr. Nicole Keller: TM-Tools im Überblick – webbasierte Systeme: Wordbee
  • Dr. Nicole Keller: TM-Tools im Überblick – webbasierte Systeme: XTM 8.0
  • Dr. Nicole Keller: Across v6 Dashboard und Cockpit: Einsteigen und abheben

Der komplette Test mit ausführlichen Schritt-für-Schritt-Bewertungen steht für BDÜ-Mitglieder als Service kostenfrei zum Herunterladen in MeinBDÜ, Rubrik Download > Allgemeines bereit.

Aus- und Weiterbildung

  • Dr. Anja Drame: ECQA-Zertifikat für Terminologiemanagement: Europaweit gefragt; Leseprobe

Literarisches Übersetzen

  • Katrin Harlaß: Gemeinsame Vergütungsregel (GVR) für Literaturübersetzungen; Leseprobe

Forum Recht

  • MDÜ-Redaktion: Leitfaden zu den neuen JVEG-Tarifen: Hilfreiche Argumente

Aus dem BDÜ

  • MDÜ-Redaktion: Bundes-JMV Karlsruhe, 22.-23.3.2014: Erkennbarer Baufortschritt
  • MDÜ-Redaktion: JMV-Gastgeberportrait: BDÜ LV Baden-Württemberg: … und nicht nur Hochdeutsch!
  • MDÜ-Redaktion: Neu für BDÜ-Mitglieder: Berufsunfähigkeit ohne große Fragen versichern

Rezension

  • Snezana Zugcic: USA-Lexikon, Erich Schmidt Verlag

[Text: MDÜ-Redaktion. Quelle: MDÜ. Bild: MDÜ.]

 

850 Teilnehmer bei tekom-Frühjahrstagung in Augsburg

Am 10. und 11. April 2014 konnte die Gesellschaft für technische Kommunikation (tekom) rund 850 Personen auf ihrer Frühjahrstagung begrüßen, das waren rund 200 mehr als zur Frühjahrstagung 2013 in Münster. Im Augsburger „Kongress am Park“ begeisterte ein abwechslungsreiches Programm und ein interessanter Eröffnungsvortrag die Teilnehmer. Die Tagung richtete sich vorrangig an Fachleute und Unternehmensverantwortliche für technische Kommunikation, die sich mit dem Erstellen von Gebrauchs‐ und Betriebsanleitungen, Online‐Hilfen, Ersatzteilkatalogen und Handbüchern befassen.

Freibier und regionalen Häppchen am Vorabend

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer

Bereits am Vorabend der Frühjahrstagung hatten die Teilnehmer die Gelegenheit
sich zu registrieren. Ab 18:00 Uhr fanden sich zahlreiche Besucher im KKlub im Kongress am Park ein, wo sie begrüßt und zur Einstimmung auf die Tagung mit Freibier und regionalen Häppchen verwöhnt wurden.

Prof. Spitzer zur „Digitalen Demenz”

Der erste Tag der tekom-Frühjahrstagung (10.04.2014)  startete mit einem Vortrag
des Neurobiologen Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer,  der sich mit dem Thema „Digitale Demenz“ und dem Einfluss der digitalen Medien als Teil unserer Kultur und Arbeitswelt befasste. Hierbei analysierte er die möglichen negativen Folgen der digitalen Medien und erläuterte die Symptome der digitalen Demenz.

Das Publikum hat den Vortrag positiv aufgenommen und diesen am Ende auch mit interessanten Fragen und Kommentaren mitgestaltet. Professor Spitzer kündigte im Verlauf des Vortrags die Gründung einer Stiftung an. Im Anschluss an seinen Vortrag nahm sich Professor Spitzer Zeit um auf die Fragen der interessierten Teilnehmer ausführlich zu antworten.

Fokusthema „Im Dialog mit den Kunden“

Eine Reihe von Fachvorträgen, Kurztutorials sowie das Abschlusspodium widmeten
sich dem Fokusthema „Im Dialog mit den Kunden“ sowie den Themengebieten „Professionelle Sprache“, „Erstellungsprozesse und -technologien“.

Podiumsdiskussion

Auch die Bereiche „Recht, Normen und Redaktionsmanagement“ sowie „Übersetzung und Lokalisierung“ wurden durch zahlreiche Tutorials und Fachvorträge abgedeckt.

Eine rege Nachfrage bestand nach den thematisch breit gefächerten Workshops zu Themen wie „Regelbasiertes Schreiben“, „Kunden-Feedback-Methoden für die Technische Dokumentation“ sowie „Modularisierung“ oder „Rechtliche Anforderungen an die Dokumentation“. Das tekom-Tagungsteam erfüllte selbstverständlich auch spontane Teilnehmerwünsche.

Am zweiten Tag der tekom-Frühjahrstagung (11.04.2014) stand als letzter Punkt eine Podiumsdiskussion zum Fokusthema „Im Dialog mit den Kunden“ auf dem Programm, die von Professor Martin Schober (Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft) geleitet wurde. Diskutiert wurden die unterschiedlichen Arten des Kundendialogs in den jeweiligen Firmen. Die Teilnehmer des Podiums kamen aus den Branchen Automobilindustrie, Konsumgüterindustrie und Schulungsdienstleistungen.

Aussteller präsentierten innovative Lösungen

Ausstellung

An beiden Tagen stellten parallel zum Vortragsprogramm 42 Aussteller aus dem deutschsprachigen Raum zahlreiche Branchenneuheiten und redaktionelle Dienstleistungen vor. Darunter auch technische Lösungen, um besser auf Kundenanforderungen einzugehen. So bieten immer mehr Hersteller produktbegleitende Informationen im Internet an – sowohl für Tablets als auch für Smartphones. Meist stammen die Informationen aus einer Quelle, die jedoch medienspezifisch aufbereitet werden müssen.

Nächste tekom-Tagungen

Nach der erfolgreichen Frühjahrstagung steckt das tekom-Tagungsteam bereits in den Vorbereitungen für die  tekom‐Jahrestagung, die in diesem Jahr vom 11. bis13. November 2014 im ICS in Stuttgart stattfinden wird. Die nächste tekom‐Frühjahrstagung ist für den 23. und 24. April 2015 in Darmstadt geplant.

Vortragsfolien kostenlos herunterladen

Die tekom bietet auf ihrer Website die Vortagsfolien zum kostenlosen Herunterladen an. Themen sind unter anderem die Bereiche Terminologie, Übersetzung, Lokalisierung und professionelle Texterstellung. Auf der folgenden Seite finden Sie eine Übersicht angebotenen Vortagsfolien:

tagungen.tekom.de/f14/fuer-teilnehmer/vortragsfolien-download

tekomÜber die tekom

Mit etwa 8.500 Mitgliedern ist die tekom Europas größter Fachverband für technische Kommunikation. Eine der wesentlichen Aufgaben der tekom liegt in der Weiterbildung von technischen Redakteuren, Illustratoren und Übersetzern, die sich vorrangig mit der Erstellung von Gebrauchs- und Betriebsanleitungen sowie vertriebsunterstützender Dokumentation befassen. Die tekom hat ihren Sitz in Stuttgart.

www.tekom.de

[Text: Kiriaki Kampouridou. Quelle: Pressemitteilung tekom, April 2014. Bilder: tekom.]

 

Birgit Golms: Aktualisierte Neuauflage “Marketing für Dolmetscher und Übersetzer”

Marketing für Dolmetscher und ÜbersetzerSelbstständige Dolmetscher und Übersetzer müssen selbst für eine gute Auftragslage sorgen. Dieser Ratgeber präsentiert in kompakter Form die wichtigsten Marketingmethoden für Freiberufler. Die Bandbreite der Themen im Ratgeber “Marketing für Dolmetscher und Übersetzer” reicht von der Positionierung über die Grundausstattung in Form von Visitenkarte und Website bis hin zur Kundengewinnung. Die Vorschläge sind genau auf die Situation von Dolmetschern und Übersetzern zugeschnitten, die alleine arbeiten und weder über ein großes Budget noch übermäßig Zeit für das Marketing in eigener Sache verfügen.

Tipps, Übungen, Checklisten und Beispiele aus der Welt der Dolmetscher und Übersetzer machen die Theorie anschaulich und helfen bei der Umsetzung in die Praxis. Seit der Erstauflage hat sich insbesondere der Bereich “Social Media” zu einem festen Bestandteil des Marketings von Freiberuflern entwickelt. Aus diesem Grund wurde das Kapitel über Networking im Internet erweitert und eine Übersicht über die wichtigsten Social-Media-Netzwerke im Internet aufgenommen, die für Dolmetscher und Übersetzer interessant sein können.

Birgit GolmsDie Autorin Birgit Golms M.A. ist geprüfte PR-Beraterin (DAPR) und Dozentin aus Berlin. Als Inhaberin der Agentur „golms communications“ macht sie Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen und Verbände. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen die Bereiche Konzept, Text und Pressearbeit. Seit vielen Jahren leitet sie Seminare zu ausgewählten Themen rund um Marketing und PR – seit mehreren Jahren auch für den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer.

Produktinformation

Birgit Golms (2014): Marketing für Dolmetscher und Übersetzer. Berlin: BDÜ-Fachverlag. 2., aktualisierte Auflage, 160 Seiten, 20,00 €, Format: 20 x 14,5 x 1 cm, ISBN: 978-3938430552. Das Buch steht Käufern auch in der Online-Bibliothek des BDÜ-Fachverlags zur Verfügung.

Leseprobe

[Text: Amazon; MDÜ 2/14, S.54. Quelle: Amazon.de; MDÜ 2/14, S.54. Bilder: Amazon.de; Birgit Golms]

Führende ägyptische Übersetzungsagentur eLocalize setzt zur Optimierung ihrer Firmenstrukturen auf Plunet

Die Kairoer AgenturPlunet eLocalize S.A.E., einer der führenden Lokalisierungs- und Übersetzungsanbieter im Nahen Osten und Afrika, baut seine internen Strukturen aus und strafft die internen Unternehmensprozesse mit dem Business- und Übersetzungsmanagement System von Plunet.

Warum ein System für Übersetzungsmanagement?

eLocalize ist aufgrund des stark angestiegenen Projektgeschäftes enorm gewachsen und hat seine internen Unternehmensstrukturen in allen Bereichen massiv ausgebaut. Daher war die Agentur auf der Suche nach einer funktionsstarken Business- und Translation Management-Software, die die bestehenden Prozesse und Strukturen sowie ein kontinuierliches Unternehmenswachstum nachhaltig unterstützt.

Warum Plunet?

Im Zuge einer sorgfältigen Markt-Evaluierung durch die Geschäftsführung, die Produktion und die IT waren die Verantwortlichen von eLocalize überzeugt, dass Plunet die richtige Management-Lösung ist. Die hohe Reputation und starke Verbreitung in der Übersetzungs- und Lokalisierungsbranche waren für eLocalize entscheidende Kriterien für die Einführung von Plunet. Mitbegründer Mohamed Aly ist sicher, mit Plunet das beste Management-System und den richtigen Partner gewählt zu haben: „Plunet ist die All-in-One-Lösung, die durch Flexibilität und einen hohen Automatisierungsgrad besticht. Daher fiel die Wahl schnell auf Plunet. Auch hat uns die hohe Qualität der persönlichen Trainings und der schnell reagierende Kundensupport darin bestärkt mit Plunet auf den richtigen Partner zu setzen.“

Plunet verbessert als zentrale Plattform für Übersetzungsmanagement nicht nur den internen Workflow, sondern vereinfacht auch die gesamte betriebswirtschaftliche Projektabwicklung: „Mit Plunet können wir per Knopfdruck sämtliche wichtige Kennzahlen wie Rohertrag, Ein- und Ausgangsrechnungen, Neukunden und vieles mehr in Sekundenschnelle abrufen. Zudem lässt sich der Rechnungsprozess voll automatisieren. Daher bedeutet das Arbeiten mit Plunet für uns vor allem: Zeitersparnis, Optimierung interner Abläufe, eine Verbesserung des Controllings und gleichzeitig ein weiteres Serviceangebot an unsere Kunden,“ unterstreicht Aly die Plunet-Vorteile.

Weiter standen für Aly bei der Entscheidungsfindung auch Faktoren wie Produktivitätssteigerung, Transparenz und Prozesssicherheit im Mittelpunkt: „In Plunet lassen sich Reports zu jedem Übersetzungsprojekt schnell und jederzeit abrufen.Diese Tatsache erleichtert es unseren Projektmanagern, an gemeinsamen Projekten zeitversetzt zu arbeiten, sich gegenseitig in Projekten zu vertreten und komplette Projekte ohne einen Informationsverlust zu übergeben. Dadurch wird nicht nur die Produktivität des gesamten Teams gesteigert, sondern auch der Projektalltag jedes einzelnen Projektmanagers sehr vereinfacht.”

Auch Endkunden und Vendoren profitieren von Plunet, wie Aly abschließend erläutert: „Mit Plunet haben wir eine zentrale Projektumgebung. Wir können nun projektrelevante Dateien und Dokumente mit unseren Kunden und Geschäftspartnern direkt austauschen, sofortige Rückmeldungen erhalten und auf Anfragen prompt reagieren. Insofern ist die Einführung von Plunet eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten – aus jeder Perspektive.”

Über Plunet

Die Plunet GmbH, mit Niederlassungen in Würzburg, Berlin und New York, entwickelt und vertreibt das Business- und Translation Management System “Plunet BusinessManager”, eine der weltweit führenden Managementlösungen für die Übersetzungs- und Lokalisierungsbranche.

www.plunet.com

Über eLocalizeeLocalize

eLocalize wurde im Jahre 2000 gegründet als eine Tochter der North Africa Company (NAC for Technology), einem der größten Lieferanten von IT-Hardware im Mittleren Osten. Das Unternehmen begann mit der Softwarelokalisierung von Englisch, Spanisch und Französisch nach Arabisch und mit Software-Engineering, Konvertierungen und Programmierung. Im Jahre 2004 wurde die heutige eLocalize S.A.E. als private Aktiengesellschaft nach ägyptischem Recht gegründet. Seither ist eLocalize schneller gewachsen als je zuvor und dehnte das Portfolio auf praktisch alle Sprachen Afrikas und des Nahen Ostens aus, später auch auf die Sprachen des Fernen Ostens und Indiens.

2007 expandierte eLocalize in Richtung Südafrika. Die Gründung der Niederlassung in Johannesburg verbesserte den Zugang zu afrikanischen Sprachen und zu verlässlichen externe Ressourcen.

Im Jahre 2009 wurde in Deutschland das erste Büro innerhalb der EU eröffnet, um die Anforderungen für die Teilnahme an Ausschreibungen der Europäischen Union erfüllen zu können.

www.elocalize.net

[Text: Benjamin Liedtke, Pressesprecher, Plunet. Quelle: Pressemitteilung Plunet, 14.04.2014; Website elocalize.net. Bild: Plunet; eLocalize.]

“Spezialisierung und Professionalisierung”: Zweite Germersheimer Praxistage im Juli 2014

FTSK GermersheimEs ist soweit: Die im vergangenen Jahr erstmals veranstalteten Germersheimer Praxistage Translation gehen in die zweite Runde. Die diesjährigen Praxistage finden am 18. und 19. Juli 2014 unter dem Motto “Spezialisierung und Professionalisierung” statt.

In Vorträgen, Diskussionsrunden und mit einem Infomarkt schlägt der Praxistag eine Brücke zwischen Lehre und Praxis. Die Studierenden gewinnen auf diese Weise Einblicke in den spannenden und vielfältigen Berufsalltag von Übersetzern und Dolmetschern.

Sommerfest am Freitag

Am Abend des 18. Juli (Freitag) wird auch das alljährliche Sommerfest des Freundeskreises des FTSK veranstaltet, sodass alle Teilnehmer den Praxistag anschließend bei Live-Musik und köstlichen Speisen und Getränken ausklingen lassen können.

Die Programmplanung ist noch nicht abgeschlossen. Fest organisiert sind aber bereits folgende Veranstaltungen:

Freitag, 18.07.2014

Eröffnungsvortrag von Katarzyna E. Slobodzian-Taylor (freiberufliche Übersetzerin, Mastermind Translations).

Podiumsdiskussion mit Ralf Lemster (Geschäftsführer Ralf Lemster Financial Translations GmbH), Siegfried Armbruster (Geschäftsführer GxP Language Services, Fachübersetzungen Medizin und Pharma), Manfred Braun (technischer Fachübersetzer) und Sina Göttmann (Konferenzdolmetscherin). Die Moderation übernimmt Lisa Rüth vom FTSK Germersheim.

Außerdem werden verschiedene Vorträge zum Thema “Spezialisierung und Professionalisierung” angeboten.

An diesem Tag sind im Foyer des Neubaus Stände von CAT-Tool-Anbietern und Berufsverbänden aufgebaut.

Samstag, 19.07.2014

Am Samstag finden zwei ganztägige Seminare für Studierende statt:

  • Existenzgründung
  • Selbstmarketing: Tue Gutes und rede darüber

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist jedoch auf 30 pro Seminar beschränkt. Bitte melden Sie sich verbindlich per E-Mail unter der folgenden Adresse an:
praxistag_germersheim@uni-mainz.de.

Weitere Informationen zu den Germersheimer Praxistagen und das aktuelle Programm finden Sie auf der Website des FTSK Germersheim.

[Text: Lea Heims mit Material des FTSK Germersheim. Quelle: FTSK Germersheim. Bild: FTSK Germersheim.]

SAM Xlation GmbH feiert 20-jähriges Firmenjubiläum

SAM XlationDie SAM Xlation GmbH, Full-Service-Dienstleister für fremdsprachliche Kommunikation, feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Firmenjubiläum. In den 1990er Jahren übernahm das Unternehmen neben seiner Übersetzungs- und Lokalisierungstätigkeit den europaweiten Vertrieb des Translation-Memory-Tools XL8. Bis Ende 2006 war es für den Vertrieb und Support des Softwarelokalisierungs-Tools CATALYST verantwortlich. Seit 2007 liegt der Schwerpunkt des Portfolios auf der Übersetzung und Lokalisierung von technischer Dokumentation und Software.

Hans-Joachim Pajatsch, Geschäftsführer, Unternehmensgründer und Eigentümer, und Heike Klaum-Frenzel, seit 2009 Geschäftsführerin von SAM Xlation, sind stolz auf ihre langjährigen Mitarbeiter und das gesamte 20-köpfige Team, sowie auf unsere Kunden, die „uns teilweise seit der ersten Stunde treu geblieben sind“ und darauf, in den vergangenen Jahren viele richtige strategische Entscheidungen, zuweilen auch „aus dem Bauch heraus“, getroffen zu haben, um das Unternehmen erfolgreich über die vergangenen 20 Jahre zu leiten.

Hans-Joachim Pajatsch

Hans-Joachim Pajatsch

Softwarelokalisierung ist mehr als nur Übersetzung

Ein Softwarepaket besteht normalerweise aus der Software, der Online-Hilfe und der zugehörigen Dokumentation (Handbuch). So müssen neben der Benutzeroberfläche – mit ihren Dialogfeldern, Menüs und Schaltflächen – auch die Online-Hilfe, die Dokumentation sowie Lizenzvereinbarungen, Werbe- und Verpackungsmaterial übersetzt werden.

Im Gegensatz zu einem “reinen Übersetzungsprozess” hat man es somit bei einem Softwarelokalisierungs-Projekt mit einer meist erheblich höheren Anzahl von Dateien zu tun, die zudem noch in den verschiedensten Formaten vorliegen und zusätzliche Schritte erforderlich machen, wie z. B. das Kompilieren der Online-Hilfe, das Testen der lokalisierten Software und der Online-Hilfe, die Erstellung von Screenshots und vieles mehr.

Heike Klaum-Frenzel

Heike Klaum-Frenzel

Das für die Softwarelokalisierung erforderliche technische Know-how seitens Projektleiter und Software-Spezialisten sowie die Anforderungen an die technische Ausstattung und verfügbaren Tools sind erheblich.

SAM Xlation macht bei seinen Lokalisierungsprojekten umfassenden Gebrauch von Translation Memory- und Softwarelokalisierungs-Tools, wie z. B. Alchemy CATALYST, um Zeit und Kosten zugunsten seiner Kunden zu minimieren und eine optimale Qualität zu erzielen.

Zu den weiteren Kompetenzen des Darmstädter Unternehmens zählen Übersetzungen in den Bereichen Wirtschaft, und Marketing, Dolmetschen, Multilinguales DTP sowie interkulturelles Consulting.

SAM Xlation Firmenhistorie

www.sam-xlation.de

[Text: Christine Gabelmann. Quelle: Pressemitteilung SAM Xlation GmbH, 08.04.2014. Bild: SAM Xlation GmbH.]

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