“Spezialisierung und Professionalisierung”: Zweite Germersheimer Praxistage im Juli 2014

FTSK GermersheimEs ist soweit: Die im vergangenen Jahr erstmals veranstalteten Germersheimer Praxistage Translation gehen in die zweite Runde. Die diesjährigen Praxistage finden am 18. und 19. Juli 2014 unter dem Motto “Spezialisierung und Professionalisierung” statt.

In Vorträgen, Diskussionsrunden und mit einem Infomarkt schlägt der Praxistag eine Brücke zwischen Lehre und Praxis. Die Studierenden gewinnen auf diese Weise Einblicke in den spannenden und vielfältigen Berufsalltag von Übersetzern und Dolmetschern.

Sommerfest am Freitag

Am Abend des 18. Juli (Freitag) wird auch das alljährliche Sommerfest des Freundeskreises des FTSK veranstaltet, sodass alle Teilnehmer den Praxistag anschließend bei Live-Musik und köstlichen Speisen und Getränken ausklingen lassen können.

Die Programmplanung ist noch nicht abgeschlossen. Fest organisiert sind aber bereits folgende Veranstaltungen:

Freitag, 18.07.2014

Eröffnungsvortrag von Katarzyna E. Slobodzian-Taylor (freiberufliche Übersetzerin, Mastermind Translations).

Podiumsdiskussion mit Ralf Lemster (Geschäftsführer Ralf Lemster Financial Translations GmbH), Siegfried Armbruster (Geschäftsführer GxP Language Services, Fachübersetzungen Medizin und Pharma), Manfred Braun (technischer Fachübersetzer) und Sina Göttmann (Konferenzdolmetscherin). Die Moderation übernimmt Lisa Rüth vom FTSK Germersheim.

Außerdem werden verschiedene Vorträge zum Thema “Spezialisierung und Professionalisierung” angeboten.

An diesem Tag sind im Foyer des Neubaus Stände von CAT-Tool-Anbietern und Berufsverbänden aufgebaut.

Samstag, 19.07.2014

Am Samstag finden zwei ganztägige Seminare für Studierende statt:

  • Existenzgründung
  • Selbstmarketing: Tue Gutes und rede darüber

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist jedoch auf 30 pro Seminar beschränkt. Bitte melden Sie sich verbindlich per E-Mail unter der folgenden Adresse an:
praxistag_germersheim@uni-mainz.de.

Weitere Informationen zu den Germersheimer Praxistagen und das aktuelle Programm finden Sie auf der Website des FTSK Germersheim.

[Text: Lea Heims mit Material des FTSK Germersheim. Quelle: FTSK Germersheim. Bild: FTSK Germersheim.]

SAM Xlation GmbH feiert 20-jähriges Firmenjubiläum

SAM XlationDie SAM Xlation GmbH, Full-Service-Dienstleister für fremdsprachliche Kommunikation, feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Firmenjubiläum. In den 1990er Jahren übernahm das Unternehmen neben seiner Übersetzungs- und Lokalisierungstätigkeit den europaweiten Vertrieb des Translation-Memory-Tools XL8. Bis Ende 2006 war es für den Vertrieb und Support des Softwarelokalisierungs-Tools CATALYST verantwortlich. Seit 2007 liegt der Schwerpunkt des Portfolios auf der Übersetzung und Lokalisierung von technischer Dokumentation und Software.

Hans-Joachim Pajatsch, Geschäftsführer, Unternehmensgründer und Eigentümer, und Heike Klaum-Frenzel, seit 2009 Geschäftsführerin von SAM Xlation, sind stolz auf ihre langjährigen Mitarbeiter und das gesamte 20-köpfige Team, sowie auf unsere Kunden, die „uns teilweise seit der ersten Stunde treu geblieben sind“ und darauf, in den vergangenen Jahren viele richtige strategische Entscheidungen, zuweilen auch „aus dem Bauch heraus“, getroffen zu haben, um das Unternehmen erfolgreich über die vergangenen 20 Jahre zu leiten.

Hans-Joachim Pajatsch

Hans-Joachim Pajatsch

Softwarelokalisierung ist mehr als nur Übersetzung

Ein Softwarepaket besteht normalerweise aus der Software, der Online-Hilfe und der zugehörigen Dokumentation (Handbuch). So müssen neben der Benutzeroberfläche – mit ihren Dialogfeldern, Menüs und Schaltflächen – auch die Online-Hilfe, die Dokumentation sowie Lizenzvereinbarungen, Werbe- und Verpackungsmaterial übersetzt werden.

Im Gegensatz zu einem “reinen Übersetzungsprozess” hat man es somit bei einem Softwarelokalisierungs-Projekt mit einer meist erheblich höheren Anzahl von Dateien zu tun, die zudem noch in den verschiedensten Formaten vorliegen und zusätzliche Schritte erforderlich machen, wie z. B. das Kompilieren der Online-Hilfe, das Testen der lokalisierten Software und der Online-Hilfe, die Erstellung von Screenshots und vieles mehr.

Heike Klaum-Frenzel

Heike Klaum-Frenzel

Das für die Softwarelokalisierung erforderliche technische Know-how seitens Projektleiter und Software-Spezialisten sowie die Anforderungen an die technische Ausstattung und verfügbaren Tools sind erheblich.

SAM Xlation macht bei seinen Lokalisierungsprojekten umfassenden Gebrauch von Translation Memory- und Softwarelokalisierungs-Tools, wie z. B. Alchemy CATALYST, um Zeit und Kosten zugunsten seiner Kunden zu minimieren und eine optimale Qualität zu erzielen.

Zu den weiteren Kompetenzen des Darmstädter Unternehmens zählen Übersetzungen in den Bereichen Wirtschaft, und Marketing, Dolmetschen, Multilinguales DTP sowie interkulturelles Consulting.

SAM Xlation Firmenhistorie

www.sam-xlation.de

[Text: Christine Gabelmann. Quelle: Pressemitteilung SAM Xlation GmbH, 08.04.2014. Bild: SAM Xlation GmbH.]

Mitgliederjahresversammlung ADÜ Nord: Judit Fazekas und Jörg G. Schmidt neu im Vorstand

Vorstand ADÜ Nord

Der neue ADÜ-Nord-Vorstand: Jörg G. Schmidt, Judit Fazekas, Lea Bodora, Georgia Mais und Michael Friebel.

Der ADÜ Nord hat auf seiner Mitgliederversammlung am 05.04.2014 in Hamburg zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt: Judit Fazekas wird künftig anstelle von Dorothea Beck als Zweite Vorsitzende amtieren, Jörg G. Schmidt ersetzt Ralph Fellows als Referenten. Die beiden neuen Vorstandsmitglieder leben in Hamburg. Im Amt bestätigt wurde die bisherige Schriftführerin Lea Bodora.

Die Erste Vorsitzende Georgia Mais und Schatzmeister Michael Friebel standen dieses Jahr nicht zur Wahl, da der Verband alljährlich nur einen Teil der Vorstandsämter neu besetzt bzw. bestätigt, um Kontinuität zu gewährleisten.

Judit Fazekas stammt ursprünglich aus Ungarn, hat in Hamburg Betriebswirtschaftslehre studiert und ist seit 2004 als freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin für die ungarische Sprache tätig. 2006 legte sie an der Fachhochschule Magdeburg die Prüfung als Dolmetscherin und Übersetzerin für Gerichte und Behörden ab und ist seitdem hauptsächlich in diesem Berufsfeld beschäftigt.

Jörg G. Schmidt ist geprüfter Übersetzer sowie zugelassener Rechtsanwalt und betätigt sich hauptberuflich als Dolmetscher und Übersetzer in der Sprachenkombination Englisch-Deutsch. In Hamburg ist er seit 1998 freiberuflich tätig und wurde 2011 von der Innenbehörde vereidigt. Seine fachlichen Schwerpunkte sind Recht, Wirtschaft, Steuern, Rechnungs-, Versicherungs- und Personalwesen sowie Urkundenübersetzungen. Im Vorstand des ADÜ Nord wird er hauptsächlich für die vereidigten Dolmetscher und Übersetzer zuständig sein.

Satzungsänderungen für mehr Basisdemokratie und Flexibilität

Weiteres Thema der Mitgliederversammlung war eine Satzungsänderung, bei der einige Unklarheiten in der Satzung des Berufsverbandes beseitigt wurden sowie im Sinne größerer Basisdemokratie und Flexibilität den Mitgliedern die Möglichkeit eingeräumt wurde, Anträge noch während der Mitgliederversammlung einzubringen und zur Abstimmung zu stellen. Bisher mussten Anträge drei Wochen im Voraus eingereicht werden.

Anwendung “geschlechtergerechter” Sprache

Nach reger Diskussion wurde von den Linguistikprofis auch einem Antrag auf die Nutzung einer geschlechtergerechten Sprache in den Schriften und Veröffentlichungen des ADÜ Nord zugestimmt, da dies zeitgemäß und vor allem im Hinblick auf die Mitgliederstruktur angemessen sei.*

Zudem wurde auf den wachsenden Erfolg des neuen ADÜ-Nord-Twitter-Accounts hingewiesen (https://twitter.com/ADUENORD).

Über den ADÜ Nord

Der ADÜ Nord (Assoziierte Dolmetscher und Übersetzer in Norddeutschland e. V.) ist der Berufsverband für Übersetzer und Dolmetscher in Norddeutschland. Die rund 350 Mitglieder leben vor allem in den Bundesländern Hamburg und Schleswig-Holstein, aber auch in Niedersachsen sowie im weiteren Bundesgebiet und im Ausland. Für die Mitgliedschaft gelten anspruchsvolle Kriterien (einschlägiger Hochschulabschluss, staatlich anerkannte Prüfung oder Aufnahme nach Prüfung durch eine Aufnahmekommission). Die Mitglieder decken mehr als 50 Arbeitssprachen von A wie Afghanisch bis V wie Vietnamesisch ab – einschließlich der deutschen Gebärdensprache.

www.adue-nord.de

* Hinweis von uepo.de zur “geschlechtergerechten” oder besser gesagt feministischen Sprache: Wir veröffentlichen Texte nur in gut lesbarer Form, also in den geschlechtsneutral zu verstehenden Formulierungen des “generischen Maskulinums”. Sprachverhunzende Schreibweisen wie “Dolmetscher/innen” werden daher vor der Veröffentlichung entfernt.

[Text: Heike Vosberg. Quelle: Pressemitteilung ADÜ Nord, 2014-04-08. Bild: ADÜ Nord.]

Selbst und ständig und ganz allein: Deutschlands Einzelkämpfer

impulse 3/2014Das Unternehmermagazin impulse widmet sich in Heft 3/2014 schwerpunktmäßig dem Thema Einzelkämpfer. „Millionen Selbstständige haben nur einen einzigen Angestellten: sich selbst. Oft sind sie Chef und Chefsekretärin zugleich“, heißt es in der Einleitung.

In einem längeren Artikel mit zahlreichen Infokästen wird beschrieben, „was die Solisten bewegt und wie sie sich Freiräume verschaffen“. Von den insgesamt 3,6 Millionen Selbstständigen seien 2,5 Millionen auf sich allein gestellt. Ausführlich vorgestellt werden ein Informatiker, ein Experte für Brandschutz, ein Bauer und eine Woll-Händlerin.

Neben der bekannten Tatsache, dass Selbstständige überlange Arbeitszeiten von 12 bis 14 Stunden pro Tag haben, wird auch erwähnt, dass selbst im (Kurz-)Urlaub andere Prioritäten als bei Angestellten gelten: „Wo habe ich die geringste Zeitverschiebung, ein stabiles WLAN-Netz und uneingeschränkten Handyempfang?“

Schikanen durch Banken

Von einem selbstständigen Informatiker wird berichtet: „Als er mit 22 Jahren sein Unternehmen gründete und bei seiner Hausbank ein Firmenkonto einrichten ließ, strich ihm das Geldinstitut als Erstes den Dispokredit seines Privatkontos, den es ihm als Student noch großzügig eingeräumt hatte.“

Imageprobleme

Als allein und meist von Zuhause aus arbeitender Mensch werde man von anderen oft falsch wahrgenommen. Die einen dächten, er sei ein armer Schlucker, die anderen, er sei Millionär, klagt ein Informatiker. Dabei mache er einfach nur seinen Job – nur eben nicht als Angestellter.

Oft kein Auskommen mit dem Einkommen

„Fast ein Drittel aller Einzelunternehmer verdient in der Stunde weniger als 8,50 Euro, also nicht einmal den von der Bundesregierung angestrebten Mindestlohn“, heißt es in dem Artikel.

Durchschnittsbruttoeinkommen:

  • Arbeitnehmer: 2.515 Euro
  • Solo-Selbstständige: 2.357 Euro
  • Selbstständige mit Arbeitnehmern: 4.872 Euro

Ein interessanter Aspekt ist, dass Frauen auch dann, wenn sie ihr eigener Chef sind, trotz besserer Bildungsabschlüsse im Durchschnitt weniger verdienen als Männer.

Kein Jobwunder durch Einzelkämpfer

Der Staat hat in der Regierungszeit von Gerhard Schröder damit begonnen, Gründer massiv finanziell zu unterstützen (Überbrückungsgeld, Ich-AG, Gründerzuschuss). Die Hoffnung der Politik, dass die Gründer später neue Arbeitsplätze schaffen würden, hat sich jedoch nicht erfüllt:

Drei Viertel der Unternehmer, die mithilfe des Existenzgründungszuschusses den Schritt in die Selbstständigkeit wagten, haben auch nach fünf Jahren noch keine Angestellten, hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nachgerechnet.

Für die Gesamtheit der Solo-Selbstständigen sieht die Statistik so aus: Von 100, die im Jahr 2006 gründeten, waren fünf Jahre später 56 solo-selbstständig, 21 abhängig beschäftigt, 9 selbstständig mit Angestellten, 9 im Ruhestand, 3 arbeitslos gemeldet, 2 sonstige Nichterwerbstätige.

Vor allem Frauen verderben der Politik die Statistik. Ihr Anteil unter den Gründern ist in den vergangenen zwanzig Jahren von 30 auf 40 Prozent gestiegen. Sie haben meist einen höheren Schulabschluss. Dennoch verdienen sie im Schnitt deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Und sie bleiben fast immer allein. Nicht einmal 4 Prozent der Solistinnen beschäftigen nach fünf Jahren einen Angestellten.

Dass Frauen keine Mitarbeiter einstellen, liege allerdings nicht nur am geringeren Einkommen, sondern auch an einer anderen Einstellung dem Beruf gegenüber. „Frauen sehen in der Selbstständigkeit oft eine Chance, Familie und Beruf leichter unter einen Hut zu kriegen“, wird eine Expertin zitiert. Schließlich könnten sie dann bestimmen, wo, wann und wie viel sie arbeiteten. Mit Angestellten sei das deutlich komplizierter.

Das genannte Heft können Sie auf der impulse-Website bestellen.

[Text: Richard Schneider. Quelle: impulse 03/2014. Bild: impulse.]

“Diebe, Menschenschlepper, illegale Prostituierte” – Die Arbeitswelt der Polizeidolmetscherin Brigitte Griessler

Polizei„Wenn Diebe, Menschenschlepper oder illegale Prostituierte aus Rumänien oder Moldawien von der Polizei angehalten werden, dann treffen sie meist auch Brigitte Griessler. Sie ist seit 17 Jahren Dolmetscherin für die Polizei.“ So beginnt ein Zeitungsartikel, in dem die gebürtige Rumänin und Tochter eines Staatsanwalts porträtiert wird, die mit 18 Jahren nach Österreich kam.

Es sei wichtig, bei der Arbeit sachlich zu bleiben. „Ich folge stets strikt den Anweisungen der Polizei“, so Griessler. Als Dolmetscherin dürfe man sich nie anmaßen, in ein Verhör einzugreifen. „Ich übersetze immer genau, was jemand sagt. Wenn einer ausfallend wird, gebe ich das genauso wortwörtlich wieder, wie wenn jemand versucht, mich für seine Zwecke zu benutzen.“

Im selben Artikel erklärt Karl Leitner-Grabner, Experte und Ausbildner für Einvernahmen, dass Polizeidolmetscher erst durch jahrelange Erfahrung zu einem vollwertigen Kooperationspartner für die Polizei werden. Auch deren Kenntnis kulturspezifischer Körpersprache sei für die Behörden überaus wertvoll.

Probleme zwischen Dolmetschern und Verdächtigen gebe es nur selten. Es komme allerdings vor, dass Moslems sich weigerten, Aussagen gegenüber einer Frau zu machen.

Den genannten Artikel können Sie auf der Website der Niederösterreichischen Nachrichten in voller Länge lesen.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 2014-03-31.]

FIT-Weltkongress in Berlin: Bis 30. April noch Frühbucherrabatt wahrnehmen

Henry-Ford-Bau

Der Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin ist Veranstaltungsort des FIT-Weltkongresses 2014.

Wie arbeiten Dolmetscher und Übersetzer in Zukunft? Um aktuelle Themen und Trends der Branche geht es auf dem 20. Weltkongress des Internationalen Übersetzerverbandes FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) vom 04. bis 06.08.2014 in Berlin.

An drei Tagen gibt es mehr als 200 Vorträge, Podiumsdiskussionen, Posterpräsentationen und Kurzseminare. Das Themenangebot reicht von Literaturübersetzen, Dolmetschen im juristischen Bereich und Terminologie bis hin zu Marketing für Dolmetscher und Übersetzer.

16 Veranstaltungen widmen sich dem Themenschwerpunkt „Mensch und Maschine“. Dabei gehen Experten der Frage nach, wo die Chancen und Risiken maschineller Übersetzung liegen.

Die Kongresssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch. Gut ein Drittel der Veranstaltungen wird verdolmetscht.

Der FIT-Weltkongress richtet sich an Dolmetscher, Übersetzer und Terminologen sowie an Hochschullehrer und Studierende dieses Fachbereichs. Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) ist Ausrichter der Veranstaltung. Noch bis 30. April gilt ein Frühbucherrabatt. 600 Teilnehmer haben sich bereits angemeldet.

FIT – Internationaler Dachverband der nationalen Übersetzerverbände

Was den Weltkongress auszeichnet, ist seine Internationalität. Der Veranstalter, der Internationale Übersetzerverband FIT, ist der größte internationale Zusammenschluss von Übersetzer-, Dolmetscher- und Terminologenverbänden der Welt. Über 120 Berufsverbände und Ausbildungsinstitute aus 60 Ländern sind Mitglied des Dachverbandes FIT.

Alle drei Jahre findet ein Weltkongress in einem anderen Land statt. Nach Stationen in Schanghai und San Francisco findet der FIT-Weltkongress nun erstmals in Berlin statt.

Es haben sich bereits Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern registriert. Sie kommen beispielsweise aus Ägypten, Südafrika, Kanada und der Volksrepublik China. Auch die Experten, die ihr Wissen auf dem Kongress weitergeben, reisen aus der ganzen Welt an.

Erfahrungsaustausch, Weiterbildung, Netzwerken

Der Fokus der Veranstaltung liegt auf Erfahrungsaustausch, Weiterbildung und Netzwerken. Für Dolmetscher und Übersetzer aus deutschsprachigen Ländern bietet sich die einmalige Gelegenheit, persönliche Kontakte zu Berufskollegen rund um den Globus zu knüpfen.

Um das internationale Netzwerken zu erleichtern, gibt es für registrierte Teilnehmer über die Konferenzwebsite die Möglichkeit, mit anderen Teilnehmern in Kontakt zu treten und sich auf dem Kongress zu verabreden. Eine Stellenbörse und eine begleitende Fachmesse ergänzen das Kongressprogramm.

Eröffnungsveranstaltung „Das Unübersetzbare übersetzen“

In der Eröffnungsveranstaltung am 4. August geht es um „Das Unübersetzbare übersetzen – ein Thema nur für Literaturübersetzer?“.

Es diskutieren Oili Suominen und Per Øhrgaard, zwei der „dienstältesten“ Übersetzer der Werke von Günter Grass. Im Gespräch mit Übersetzerin Susanne Höbel, Präsidentin des Freundeskreises zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen, dreht sich alles um ein Thema, vor dem viele Übersetzer bei ihrer täglichen Arbeit stehen: Texte zu übersetzen, „die eigentlich nicht zu übersetzen sind“.

Die Eröffnungsveranstaltung soll dazu anregen, den alltäglichen Herausforderungen des Übersetzens unterschiedlichster Textsorten nachzuspüren und seine Facetten zu beleuchten.

Die Eröffnungsveranstaltung zeigt eine weitere Stärke des FIT-Weltkongresses: Das Programm ist „aus der Praxis für die Praxis“.

FIT-Weltkongress 2014

Die Kongressdaten auf einen Blick

20. Weltkongress des Internationalen Übersetzerverbandes FIT
Motto: „Im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine“
Datum: 4. – 6. August 2014 (Montag bis Mittwoch)
Ort: Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Berlin-Dahlem

Teilnahmegebühren und Anmeldung

Die Anmeldung zum FIT-Kongress ist über die unten genannte Website möglich. Für Mitglieder von Fachverbänden und Ausbildungsinstituten im Dachverband FIT gilt ein reduzierter Teilnehmerbeitrag (z. B. BDÜ, ADÜ Nord, ASTTI, ATICOM, Universitas, VÜD, VdÜ). Studierende und Schwerbehinderte zahlen eine ermäßigte Gebühr. Die Teilnahme an allen drei Kongresstagen inklusive Tagungsverpflegung kostet:

  • Preis für Mitglieder von FIT-Mitgliedsverbänden: Bei Anmeldung bis 30.04.2014 360 Euro, danach 460 Euro.
  • Nichtmitglieder: Bis 30.04.2014 495 Euro, danach 700 Euro.
  • Ermäßigt (Studierende, Schwerbehinderte): Bis 30.04.2014 150 Euro, danach 240 Euro.

www.fit2014.org

[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2014-04-03. Bild: BDÜ.]

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